Volunteers Home of Good Hope
30
Nov

Sommer-Volunteers im HoGH, Teil II

Noch mehr Fragen an unsere Volunteers

6. Wie war die Zusammenarbeit mit Monica und/oder Peacemaker? Wie habt ihr euch verstanden und bei was hast du mitgeholfen?

Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt. Die beiden waren - wie bereits erwähnt - sehr hilfsbereit bei Fragen jeglicher Art. Unsere Arbeitstage hatten eigentlich immer denselben Ablauf. Wenn wir morgens in Katutura ankamen, haben wir zuerst mit den etwa 2-8-Jährigen gespielt. In der Früh kommen nämlich meistens die 30-40 gleichen Kinder und Kleinkinder, mit denen wir dann Bewegungs- und Lernspiele gemacht haben - vom Slacklinen, über englische Frage-Antwort-Spiele mit Ball bis Memory. Wir haben auch viel gesungen und, ganz wichtig: gekuschelt mit den Kleinen. Das war eigentlich immer mein persönliches Tages-Highlight.

Wenn dann das Essen kam, war es unsere Aufgabe als Volunteers bei der Essensausgabe zu helfen, Saft auszuschenken oder Früchte zu schneiden. Eigentlich war danach noch angedacht, eine Hausaufgabenunterstützung anzubieten, das hat aber leider überhaupt nicht geklappt. Die Suppenküche selbst besteht bis jetzt (Umzug ist glücklicherweise schon geplant) nämlich nur aus einer Hütte, weswegen die Kinder nach dem Essen nachhause geschickt werden. Ich habe ein paar mal mit Schildern oder Tafelanschrieben oder direktem Kontakt versucht, die Kinder auf das Angebot aufmerksam zu machen, aber es waren jeden Tag andere in der Suppenküche und einfach viel zu viele, als dass man es ihnen mehrmals sagen hätte können.

Mein Freund Florian hat noch die Fußballmannschaft trainiert und war auch bei einem Spiel dabei. Peacemaker, der die Jungs normalerweise trainiert, hatte ihm einfach für die Zeit das Team "überlassen" und hat Florian somit auf jeden Fall großes Vertrauen entgegen gebracht.

Außerdem haben wir ein eintägiges IT-Training vorbereitet und durchgeführt, das zweite am darauffolgenden Samstag habe ich alleine gemacht.

7. Was war für euch Volunteers unvergesslich oder besonders beeindruckend?

Dass sich ein paar Kinder sofort meinen Namen gemerkt haben. Das fand' ich so schön, weil ich leider so viele Namen gehört habe, dass ich mir nur wenige davon gemerkt habe. Aber wenn ein Kind mich mit "Hi Mareen" begrüßt hat, musste ich es natürlich sofort auf den Arm nehmen - die Kleinen hatten schon ihre Tricks. 🙂

8. Wenn du einem Bekannten von deiner Reise erzählst, was fällt dir da als Erstes ein?

Es gibt KEINE Vegetarier, hier wird sooo viel Fleisch gegessen, das hat mich nachdenklich gestimmt. Obwohl ich natürlich auch alles Mögliche probiert habe 😉

Spaß beiseite, ich habe zuallererst von den süßen Kids, besonders meinem kleinen Liebling "Quinn" erzählt und von all den tollen Tieren, die ich auf Safari gesehen habe - Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Oryx, Springböcke, Gnus und so weiter ...

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9. Wohin führte euch die Reise?

An den Wochenenden und auch einmal unter der Woche waren wir unterwegs, um etwas von dem riesigen Land zu sehen. Einmal waren wir in Swakopmund an der Atlantikküste, einer Stadt aus der deutschen Kolonialzeit (keineswegs deutsch, auch wenn das alle Afrikaner behaupten). Die dreitägige Safari durch den Etosha Nationalpark im Norden Namibias war auch sehr besonders: All die wilden Tiere auf wenige Meter Entfernung beobachten zu können, war ein einmaliges Erlebnis. Mein persönliches Highlight war Sossusvlei, die roten Dünen etwa fünf Autostunden südlich von Windhuk. Allein die Fahrt dorthin mit dem gemieteten Polo über die Sand-Stein-Piste, die die offizielle Straße darstellen sollte, war ein Abenteuer.

... to be continued...

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