27
Jul

Unser Sommerfest

Es spricht Bände, dass sich zu unserem Sommerfest doppelt so viele Mitglieder angemeldet haben als zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung... Aber alles gut – wir verstehen es.

Man kann es ja auch schwerlich toppen, wenn bei einem Vereinssommerfest hohe Gäste aus Uganda da sind. Zum einen braucht es bei einem solchen Anlass Präsenz, zum anderen ist die Menschheit ja per se neugierig. Und das ist auch gut so!

21 Mitglieder hatten sich zum Sommerfest angemeldet, dazu kamen unsere Gäste Rhona und Moses aus Uganda. Rhona ist die Leiterin des Projekts „Kampala Straßenkids“, ihr Mann Moses unterstützt sie in ihrer Arbeit.

Mit Absicht war der „offizielle Teil“ beim Fest kurz gehalten. Es sollte viel Raum sein für Gespräche, zum Kennenlernen der Vereinsmitglieder untereinander und zum Austausch zwischen Afrika und Europa. Von überall sind die Vereinsmitglieder angereist. Den weitesten Weg hatten natürlich die afrikanischen Freunde. Andere haben 250 Kilometer auf sich genommen, um an diesem Tag da sein zu können. Oneway natürlich! 

Pateneltern hatten endlich die Gelegenheit, die Menschen kennenzulernen, bei denen ihr Patenkind aufwächst. Unsere Briefeschreiber konnten sehen, wer sich um die Verteilung kümmert und wer für die Kids im Alltag zuständig ist. Projektpaten konnten direkt mit Rhona und Moses besprechen, was gebraucht wird.

Sogar einen Übersetzer hatten wir besorgt, damit auch die Vereinsmitglieder, die von sich behaupten, kaum oder wenig Englisch zu können, ihre Fragen stellen konnten.

Rhona und Moses hatten einen Film über ihre Arbeit im Slum Kisenji dabei, der während des Festes mehrmals abgespielt wurde. Sehr eindrucksvoll wird die Lebenssituation der Menschen dargestellt, viele Mitglieder empfanden den Film als wichtig, um die Lebenswirklichkeiten vor Ort zu verstehen.

Unser Vereinsmitglied Werner, seines Zeichens Chefkoch, hat zwei Tage lang vorgekocht und die komplette Meute mit drei verschiedenen Geschnetzelten verwöhnt. Dazu kamen Salate und verschiedene Nachtische von den Vereinsmitgliedern.

Die Quintessenz des Abends ist definitiv die, dass wir solche Feste öfter machen sollten, dass afrikanisch-europäische Feste genial sind, dass Kinder und Moses hervorragend korrespondieren und dass es einfach ein rundum gelungenes Fest war!

Vielen Dank an alle, die dieses Fest zu einem gelungenen Sommerfest haben werden lassen! 

Seid euch sicher – es war das erste, aber nicht das letzte Sommerfest von Friends 4 Friends!

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