Home of Good Hope Archives - Friends 4 Friends e.V. Regensburg
21
Aug

Mein Besuch im Home of Good Hope

Bericht von Kathi

Diesen Sommer hatte ich die Gelegenheit endlich einmal persönlich die Suppenküche zu besuchen, von der mir meine liebe Reisebegleitung Barbara im Vorfeld schon so viel erzählt hatte. An mehreren Tagen zu Beginn und am Ende unserer Reise planten wir einige Stunden im Township von Windhoek ein – ein objektiv wohl eher wenig touristischer und attraktiver Ort, dennoch sollten mich diese Tage noch länger beschäftigen und auf eine emotionale Reise schicken. Emotionen sind oft schwer in Wort zu fassen, einzelne Eindrücke und Momente aus diesen Tagen sollen euch einen Ausschnitt meiner Gefühle zeigen...

Freude...

Zunächst einmal spürte ich Freude, als wir ankamen und die Mitarbeitenden uns äußerst herzlich und offen begrüßten; oder als einige Kinder uns so unvoreingenommen und liebevoll umarmten, wie es nur Kinder tun können; oder als ich die Dankbarkeit der Kinder wahrnahm, dass sie hier so willkommen sind; oder als ich die fröhlichen Lieder hörte, die am Vormittag gemeinsam mit Monica gesungen werden; die Freude beim Singen, Tanzen und Lachen der Kinder war ehrlich und irgendwie besonders an diesem Ort. Freude und Gastfreundschaft waren hier in der Suppenküche sehr präsent, das Engagement und die Herzlichkeit von Monica und ihrem Team ist unglaublich!

Da war aber auch Demut (ein pathetischer Begriff, aber er trifft es am besten), die ich beim  Ausgeben des Essens wahrnahm. Alle Kinder kannten den Ablauf: Hände waschen, anstellen, essen, danach das Geschirr zum Abwasch bringen und sich bedanken. Und anders als ich es zuhause bei einer so großen Gruppe von Kindern und Jugendlichen erwarten würde: Die oft nur sehr knapp bemessenen Portionen wurden mit großer Dankbarkeit entgegengenommen, es gab kaum Gerangel, kein Jammern über Wartezeit oder zu kleine Portionen, keine Streitereien um einen Nachschlag. Beeindruckt hat mich auch die Fairness und Umsichtigkeit der Kinder: Ein älterer Junge machte mich zB. darauf aufmerksam, dass ich ein kleines Mädchen bei der Ausgabe übersehen habe, da ich kurz abgelenkt war; oder ein anderer Junge tauschte seine etwas größere geratene Essensportion von sich aus gegen eine kleinere, denn er wusste, dass die großen Portionen für die älteren Schulkinder bestimmt waren.

Besuch Suppenküche
... Traurigkeit

Ich spürte immer wieder auch eine gewisse Traurigkeit, als ich mir über die Lebensumstände dieser Kinder Gedanken machte und mich fragte, wie ein solches Leben in einem Township wohl aussehen mag; oder als ich die kaputten, zerschlissenen Kleidungsstücke und Schulrucksäcke vieler Kinder bemerkte, die bei uns nicht einmal mehr in der Altkleidersammlung landen würden. Die sicherlich auch oft kaputten Familienverhältnisse kann ich nur erahnen. Die meist so unsichtbaren Privilegien meines Lebens wurden für mich hier ein Stück weit sichtbarer und haben mich nachdenklich gestimmt.

Besuch Suppenküche

Vor wenigen Tagen habe ich bei einem Theaterfestival folgende Geschichte des israelischen Schriftstellers Amos Oz gehört, die ich zum Abschluss noch erzählen muss:

Stell dir vor, es bricht in einem Haus ein Feuer aus, das sehr schnell um sich greift. Als Zeuge einer solch großen Katastrophe kannst du auf drei verschiedene Arten reagieren: 1. Du kannst um dein Leben rennen und diejenigen, die nicht rennen können, ihrem Schicksal überlassen. 2. Du kannst der Redaktion deiner Zeitung einen wütenden Brief schreiben und fordern, dass diejenigen, die für die Brandsicherung verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden; oder alternativ könntest du vielleicht eine Demonstration für bessere Brandsicherheitsbestimmungen organisieren. 3. Du könntest aber auch versuchen, das Feuer mit einem Eimer Wasser zu löschen. Und wenn du keinen Eimer hast, nimmst du ein Glas. Und wenn du kein Glas hast, nimmst du einen Teelöffel. Jeder hat einen Teelöffel. (zitiert nach http://www.theelepeltje.nl)

 

Ja, wir Menschen können als Einzelne den „Großbränden“ dieser Welt oft nur Schritt für Schritt begegnen, ein Teelöffel ist dennoch ein Anfang. Im Hope of Good Hope sind es die vielen Suppenlöffel, die täglich einen entscheidenden Unterschied machen können.

 

Besuch Suppenküche
30
Jun

Neue Patenschaft für das HoGH

Ein Volontariat mit Patenschaft aus Leidenschaft!

Es kommt immer wieder mal vor, dass Personen an uns herantreten und gerne als Volontäre in einem unserer Projekte mitarbeiten möchten. Manche für ein paar Wochen, manche sogar für mehrere Monate. Doch Alina geht sogar noch einen Schritt weiter - sie besucht nicht nur Monica im Home of Good Hope in Namibia, sie möchte auch noch eine Patenschaft dort übernehmen....

Die 21-jährige Alina trat an uns mit der Absicht heran, von September bis Dezember im Home of Good Hope in Namibia mitzuarbeiten. Sie studiert Lehramt für die Grundschule und hat schon einiges an Erfahrung in der Arbeit mit Kindern gesammelt. Außerdem war sie auch schon mehrere Wochen in Peru in einer Kindertagesstätte. Sie wird Monica bei den unterschiedlichsten Arbeiten unterstützen: Essen ausgeben, eventuelle Schulungen zum Thema IT oder Gesundheit organisieren und bei der Hausaufgabenbetreuung helfen.

Im gemeinsamen Gesprächen hat sie erwähnt, dass sie auch gerne eine Patenschaft übernehmen möchte. Da sie ja noch keines der Kinder kennt, hat sie darum gebeten, dass wir gemeinsam mit Monica ein Kind für sie aussuchen. Bald schon wurde eine passende Kandidatin gefunden.

Queen-Preschool-Patenschaft

Dürfen wir vorstellen?

Queen Shikongo ist 7 Jahre alt. Sie hätte eigentlich schon längst die Schule besuchen sollen, aber ihre Eltern haben sich nicht darum gekümmert. Damit Queen endlich in die Schule gehen kann, müssten zuallererst einmal die Einschreibgebühren bezahlt werden. Somit ist es eine Fügung des Schicksals, dass Alina ein Patenkind sucht. Mit Alinas Hilfe kann Queen sich die Schulgebühren, Schuluniformen und Lernunterlagen leisten. Momentan wird eine Vorschule für sie gesucht und ab dem nächsten Jahr kann sie mit der ersten Klasse starten. Sie krabbelt bzw. geht in der Suppenküche ein und aus seit sie ein Jahr alt ist. Sie ist ein kluges Mädchen, ist gut in Mathematik und Englisch und liebt es, Rätsel zu lösen.

Queen-Patenschaft

Queens Eltern leben getrennt. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und ihr Vater verkauft Tombo, ein traditionelles Bier. Ihre ältere Schwester Sarah ist 15 und hat die Schule abgebrochen. Sie hat auch noch zwei Brüder im Alter von 11 und 4 Jahren.

Monica hat Queen inzwischen in der "Sunshine preschool" (Vorschule) eingeschrieben. Auch hier wird zumindest von Montag bis Donnerstag eine Schuluniform benötigt. Ihr Vater wurde damit beauftragt, ihr jeden Morgen eine Jause mitzugeben - eine Selbstverständlichkeit in unseren Augen, aber leider nicht in Katutura.

Vielen Dank an Alina für die großartige Unterstützung!

 

31
Mrz

Besuch aus den Niederlanden

Ein holländischer Einblick...

Unser Name Friends 4 Friends bezieht sich nicht nur auf unsere Freundschaft mit Monica und Peacemaker, das Home of Good Hope wird von einer Gemeinschaft von Vereinen und Stiftungen aus den verschiedensten Ländern unterstützt, so auch von den Niederlanden.

Wir stehen in regem Kontakt mit Maria Vernooij-van der Wal, der Vorsitzenden der niederländischen Home of Good Hope-Stiftung. Sie hat uns folgendes berichtet:

Im Februar haben Diny und Bart Peters im Zuge einer Reise durch Südafrika und Namibia das Home of Good Hope besucht.

Bei ihrem Besuch dort haben sie festgestellt, dass die Kids sich jetzt viel mehr um Sauberkeit, Hygiene und Ordnung bemühen als früher, was wohl vor allem auf die zwei Mitarbeiterinnen Sheila und Charmaine zurückzuführen ist, die sehr achtsam und sorgfältig in diesem Bereich sind.

 

Besuch aus den Niederlanden
Besuch aus den Niederlanden

Das von den Niederländern gesponserte Auto ist immens wichtig. Peacemaker transportiert damit das ganze Essen, Eimer voll Wasser, alle Einkäufe für die Suppenküche und zusätzliches Essen für einzelne arme Familien und man sieht, dass er sehr auf das Auto aufpasst.

Monica hat letztes Jahr ein kleines Zusatzprojekt gegründet, nämlich „Rise and Shine“. Hierbei handelt es sich um ein Nähprojekt, das momentan acht Männer und Frauen beschäftigt. Mit Hilfe dieses Projekts können zwei Probleme auf einmal in Angriff genommen werden. Einerseits sollen somit neue Schuluniformen für die Kids zu erschwinglichen Preisen genäht werden und andererseits werden damit neue Arbeitsstellen geschaffen. Laut Diny und Bart könnte der Standort des Projekts einige Verbesserungsarbeiten vertragen. Das Haus ist zu klein und zu dunkel, man müsste dringend ausbauen.

 

Das Fazit der beiden Besucher:

„Die Suppenküche befindet sich in einem sehr armen Teil des Townships, das Leben scheint hier hoffnungslos. Es herrscht extrem hohe Arbeitslosigkeit und ohne Bildung gibt es keine Zukunft für die Kinder. Erfolgreiches Lernen ist mit einem leeren Magen unmöglich. Es ist also außerordentlich wichtig, was im Home of Good Hope an Pflege, Verköstigung, Bildung und Sport angeboten wird.“

 

Die Kids haben sich sehr über die mitgebrachten Stofftiere gefreut. Besuch aus den Niederlanden

Wir schließen uns an in ihrem Lob für Monica und ihr Team!

 

 

3
Feb

Schulabschluss & Unibeginn für Christian

Studienplatz + Laptop = Zukunft

Es ist einfach großartig, wenn man sieht, dass ein Projekt Früchte trägt! Als wir 2015 mit unserem Schulprogramm begonnen haben, war genau das unsere Intention: motivierten Kids, die es sich aus diversen Gründen nicht leisten können die Schule zu besuchen, einen guten Schulabschluss zu ermöglichen.

Der damals 17-jährige Christian war einer der ersten Schüler, die wir mit unserem Programm unterstützt haben. Seine Vorgeschichte war eine typisch afrikanische: seine Eltern haben „vergessen“ ihn in die Schule zu schicken. Auf gut deutsch: er musste Ziegen und Kühe hüten und hatte keine Zeit für Schule. Als er dann mit 9 Jahren doch noch in die Schule kam, stellte sich schnell heraus, dass Christian ziemlich intelligent ist, und ehrgeizig obendrein. Sieben Jahre Grundschule waren ihm zu wenig. Aber die weiterführende Schule ist teuer. Schulgebühren, Uniform, Hefte, Bücher, Stifte – das war schon sehr viel für einen Jugendlichen mit einem großen Wunsch: etwas aus sich zu machen und eine Zukunft zu haben!

Das erste Schuljahr in der weiterführenden Schule hat er sich selbst finanziert, dann haben wir ihn ins Sponsoringprogramm aufgenommen. Dadurch wurde vieles leichter – zumal wir auch Taxikosten bezahlen. Zwei Stunden Schulweg gehörten der Vergangenheit an – diese Zeit kann man besser nutzen.

Christian Laptop Schulabschluss
Christian arbeitet Schulabschluss

Im Dezember vergangenen Jahres hat Christian seinen Schulabschluss mit Bravour gemeistert und wir sind sehr stolz auf ihn. Seine Noten waren so gut, dass er auf der Universität von Namibia aufgenommen wurde. Er hat sich so sehr gefreut, dass er Monica und ihren Sohn Peacemaker als Dankeschön zum Essen in ein Restaurant in Windhoek eingeladen hat.

In einem Dankesbrief an uns, geschrieben in der 9. Klasse, erwähnte er: „Ich möchte einmal Ingenieur oder Arzt werden, damit ich Menschen helfen kann.“  Jetzt ist er seinem Traum wohl große Schritte näher gekommen. Mittlerweile hat er sich  für Jura entschieden, damit wird er in Zukunft auch sicher vielen Menschen hilfreich zur Seite stehen können.

Der fußballbegeisterte Christian hat die letzten Jahre so eifrig gelernt und gute Noten erzielt, dass wir ihn für seinen Erfolg belohnen wollten.
Wie man auf den Fotos sieht, hat er sich sehr über den gebrauchten Laptop inklusive Office-Programm und Virenschutz gefreut. Alles, was das Herz und der Geist eines angehenden Studenten begehrt!

Wir gratulieren Christian zu seiner tollen Leistung und wünschen ihm alles erdenklich Gute auf seinem weiteren Weg!

 

Katzenbach
20
Jan

Riesenscheck aus Katzenbach für die Kinder in Namibia

Tausche Theaterstück gegen Brillen!

Wo zum Himmel liegt denn bitte Katzenbach? Und wieso kommt von dort eine 500.-€ Spende für die Kids in Namibia?

Ich vermute, jeder, der in einem Haus mit mehreren Parteien wohnt, kennt das: Neue Nachbarn kommen und gehen. Bei den einen ist man froh, wenn sie wieder ausziehen, die anderen würde man am liebsten gar nicht mehr hergeben. So ging es Werner und Andy mit den neuen Nachbarn Lisa und Fabian irgendwo aus Franken.

Man hat das Fränkische zwar herausgehört, aber wer immer wieder in Afrika und Indien unterwegs ist, kennt sich ja bekanntlich mit Fremdsprachen aus.

Man lernte sich näher kennen und mochte sich.

Nach 2 ½ Jahren war die  Weiterbildung Fabians vorbei und die beiden sind wieder zurückgezogen. Nach Franken. Leider.

Trotz der geographischen Distanz hat man sich aber nicht aus den Augen verloren. Und Barbaras Facebook-Blog über die gemeinsame Afrikareise mit Andy wurde sehr genau verfolgt. Was wir aber nicht wirklich realisiert haben – unsere ehemaligen Nachbarn sind seit zwei Jahren in einer Laien-Theatergruppe dabei.

Das bedeutet: viele Zuschauer, also Eintrittsgelder. Natürlich minus Ausgaben. Aber weil sie so gut spielen, kommen viele Gäste und es bleibt immer ein Gewinn.

Vermutlich wird so ein Gewinn bei den meisten Theatergruppen bei einer gemeinsamen Aktion ausgegeben. Nicht so in Katzenbach. Die Theatergruppe Katzenbach spendet 500.-€ für das „Home of Good Hope“ in Namibia!

Matratzen
Katzenbach

Wenn man schon eine Spende macht, sollte doch jemand vom Verein da sein und den Riesenscheck in Empfang nehmen.

Dass Werner und Andy dann noch in den Genuss einer Vorstellung kamen, versteht sich von selbst. Selten so gelacht, selten so viel Spaß gehabt. Und obendrein Zeit mit Lisa und Fabian im neuen Heim.

Die Frage aller Fragen: Wofür wird das viele Geld ausgegeben?

Vor kurzem hat sich herausgestellt, dass 65 Kinder im „Home of Good Hope“ eine Brille benötigen. Mit diesem Betrag werden wir einige dieser Brillen finanzieren können!

Die zahlreichen Theatergäste ließen sich nicht lumpen und es kamen in der Spendenbüchse gleich nochmal knapp 100.-€ zusammen!

Vielen herzlichen Dank an die Theatergruppe Katzenbach für diese großzügige Spende!

 

Volontariat Milena
17
Nov

Volontariat Milena II

Milenas Volontariat im HoGH, Part TWO

Voilà Teil 2 von Milenas Abenteuer. Wer sich für ein Volontariat im Home of Good Hope interessiert, kann sich bei uns melden. Wir informieren über die Möglichkeiten und stellen die notwendigen Kontakte her.

 

Vor dem Essen wird zunächst gesungen und gebetet. Die Kinder haben sichtlich Spaß daran und tanzen eifrig mit! Auch wir Volontäre lernen die Lieder sehr schnell und sind bald genauso begeistert mit dabei wie die Frauen und Kinder der Suppenküche. Die Lebensfreude ist einfach ansteckend! Anschließend geht es ans Essen austeilen, das meistens schon bereitsteht. Übrigens beginnt die Schule hier nicht für alle Kinder zur gleichen Zeit; einige haben vormittags, andere nachmittags Unterricht. Die Nachmittags-Schulkinder sind demnach vormittags in der Suppenküche und bekommen auch zuerst ihre Portion, damit sie nicht zu spät zum Unterricht kommen. Dann wird Essen an die Kleinsten ausgeteilt, bevor diese sich vor lauter Ungeduld gegenseitig die Haare ausreißen. Wer hier welche Portionsgröße bekommt, habe ich auch nach 4 Wochen nicht herausgefunden, das ist wohl abhängig von Alter, Geschlecht, Stammeszugehörigkeit, Bauchumfang, Beliebtheit und etlichen weiteren Faktoren. Wer aufgegessen hat, putzt seine Schüssel mit zwei Fingern ordentlich aus, um auch noch die letzten Krümel in den Mund zu schieben, was den Vorteil hat, dass das Spülwasser nicht so schnell dreckig wird.

Volontariat Milena
Volontariat Milena

Meine Aufgabe ist täglich eine andere, ob Schüsseln befüllen, austeilen, spülen, abtrocknen oder andere kleine Tätigkeiten; ich helfe immer da, wo gerade Not an der Frau ist.

Ab 12 Uhr wird es meist ruhiger, da die erste Hälfte Schulkinder und die Kleinen versorgt sind. Hier ist wieder Zeit für Spielen und Kuscheln mit den Kleinen, die nach dem Essen nicht gehen wollen, weil sie sich eine zweite Portion und/oder eine Kuscheleinheit erhoffen. Gegen 13:30 Uhr kommen dann die Kinder, die vormittags in die Schule gehen und es gibt nochmal ordentlich was zu tun. Übrig vom Essen bleibt nie etwas. Leider haben wir sogar ab und zu das Problem, dass das Essen irgendwann zur Neige geht, die Kinder aber nicht weniger werden… dann müssen die Portionen reduziert, muss auf Brot umgestiegen werden und im allerschlimmsten Fall gibt es für die letzten Kinder nur noch ein Stück Obst.
Nachmittags beginnt das Aufräumen und Plaudern mit den dort arbeitenden Frauen. Einige von ihnen sind angestellt, die anderen arbeiten dort ehrenamtlich und für eine warme Mahlzeit am Tag. Durch den Kontakt zu ihnen erfahre ich viele interessante Dinge über das Land und die Menschen hier und kann noch tiefer in die Kultur eintauchen!

Das Besondere am Home of Good Hope ist, dass es eben nicht nur eine Suppenküche ist, in der die Kinder mit Essen versorgt werden und anschließend wieder heimgehen müssen, sondern eine Herzensangelegenheit der Gründerin. Monica liebt die Kinder und sorgt sich auch um ihre Gesundheit, die Familiensituation, den Schulbesuch und vieles mehr.
Ich hatte die Möglichkeit, sie bei einigen dieser Angelegenheiten zu unterstützen. Zum einen braucht eine große Anzahl der Kinder eine Brille, hierfür haben wir uns bei einigen Optikern Angebote machen lassen und den günstigsten ausgewählt. Finanziert werden das Testen und die Brillen von Friends 4 Friends.

Volontariat Milena

Meine Zeit in der Suppenküche ist viel zu schnell vergangen. Ich hoffe trotzdem, dass mein Einsatz das Projekt unterstützt hat und dass mir die Erfahrungen langfristig in Erinnerung bleiben werden. Die Kinder dort sind so glücklich, obwohl sie in unseren Augen so wenig haben. Home of Good Hope ist ein einzigartiges Projekt, hinter dem eine bewundernswerte und engagierte Frau steckt, die den Kindern im Township eine bessere Zukunft ermöglicht. Jedem, der über eine Spende oder sogar einen Besuch in der Suppenküche nachdenkt, kann ich das nur wärmstens empfehlen!
Ich möchte mich ganz herzlich bei Andy und Barbara von Friends 4 Friends bedanken, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben und mich vor und während meines Aufenthalts in Namibia unterstützt haben!

Außerdem waren wir in einer Art Sonderschule für Sehbehinderte wegen eines Jungen, der eine Augenkrankheit hat und aus seiner bisherigen Schule rausgeworfen wurde, da er kaum etwas gesehen hat. Beim ersten Besuch haben wir mit einer Lehrerin gesprochen, die einen Arzt- und einen Schulbericht sehen wollte, den wir natürlich nicht mit uns hatten. Am nächsten Tag sind wir mit großen Erwartungen und den Dokumenten zurückgekommen, haben aber diesmal die Direktorin gesprochen, die völlig anderer Meinung war. Er bekommt jetzt eine ausführliche Testung und Diagnostik, da Verdacht auf eine zusätzliche Lernschwäche besteht. Ich war zum einen schockiert über die Unfähigkeit der bisherigen Schule und dann überrascht bezüglich Kompetenz und Engagement der Sonderschule!

Volontariat Milena

Auch wir von Friends 4 Friends, aber auch Monica, waren und sind begeistert von Milenas Einsatz und ihrem Engagement. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!

Volontariat Milena
12
Okt

Volontariat Milena

Milenas Volontariat im HoGH, Part ONE

Angekommen am Flughafen in Namibias Hauptstadt Windhoek, aber mit über 2 Stunden Verspätung ist die Laune nicht unbedingt am Höhepunkt. Die unterhaltsame Taxifahrt bzw. die Ankunft im gemütlichen Chameleon Backpackers machen das aber schnell wieder wett und ich fühle mich bereit für den kommenden Monat in einem der südlichsten Länder Afrikas.

 

Gleich am nächsten Tag holt mich Monica, die Gründerin des Projekts Home of Good Hope, im Hostel ab. Gemeinsam machen wir uns mit einem „local cab“ auf dem Weg vom Stadtzentrum nach Katatura zur Suppenküche. Die Umgebung ändert sich merklich, moderne Wohnhäuser weichen älteren und einfacheren Häuschen, bis diese gänzlich von Wellblechhütten abgelöst werden. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Menschen auf der Straße – während mir das Zentrum wie eine Geisterstadt vorkommt, spielt sich in Katatura das Leben von Windhoek ab.

In der Suppenküche werden wir stürmisch von ein paar Kindern in Empfang genommen und auch die dort arbeitenden Frauen begrüßen mich sehr herzlich. Ohne viel Vorinformation werde ich sofort in den Arbeitsalltag hineingeschmissen und versuche, auch in den folgenden 4 Wochen, die ich dort verbringen werde, anzupacken, wo meine Hilfe benötigt wird.

 

Volontariat Milena
Volontariat Milena

 
 
 
So sehen dann die meisten meiner Tage dort aus: Ich fahre morgens gegen halb 10 los, die Taxifahrten sind jeden Tag ein kleines Abenteuer. Da es sich bei den local cabs um eine Art Sammeltaxi handelt, steigen an jeder Ecke Einheimische ein und wieder aus. Das bedeutet, dass ich jeden Tag über neue Wege zur Suppenküche komme, übrigens eine tolle Art, die Stadt kennenzulernen! Die Kommunikation mit dem Fahrer beschränkt sich meist auf das Mindeste: Vor dem Einsteigen ein kurzer Zuruf meinerseits durch's offene Fenster in welche Richtung ich muss, das wird entweder mit einem kaum sichtbaren Nicken quittiert (bedeutet, ich kann einsteigen) oder einem Kopfschütteln. Während der Fahrt ertönt irgendwann ein „Which side“ in meine Richtung, was bedeutet, dass ich meinen gewünschten Zielort spezifizieren soll.

 
 
Je nach Verkehr und Mitfahrer komme ich meistens gegen 10 Uhr in der Suppenküche an und werde – wie am ersten Tag – stürmisch von einigen Kindern begrüßt, die auf mich zu rennen und sich wie Äffchen um meine Beine klammern. Meistens wird dann auch erst mal gespielt und gekuschelt. Da ich allerdings nur zwei Arme und zwei Beine habe und die Kleinen auch noch ungern teilen, erweist sich das oft als schwierig und ich muss einige Streitereien schlichten. Zum Glück gibt es auch noch andere Volontäre! Die Jungs spielen oft Fußball und manchmal wird gemalt oder Memory gespielt. Letzteres allerdings nicht ganz nach den mir bekannten Regeln, die ich leider auch nicht durchsetzen kann. Dann werden einfach auch mal 5 Karten umgedreht oder man spitzelt heimlich, wenn eigentlich ein anderer an der Reihe ist!
 
 

Volontariat Milena
Volontariat Milena

 
 
 
Gegen 11 Uhr heißt es meistens „Line up, line up!“ und die Kinder müssen sich zum Hände waschen vor der Hütte aufreihen. Es wird viel gedrängelt, geschubst und gestritten, worauf die Mitarbeiterinnen der Suppenküche mit Anschreien reagieren – die pädagogischen Maßnahmen sind nicht ganz die unseren. Allerdings muss man hier anmerken, dass es einfach zu viele Kinder sind, um sich um einzelne Konflikte zu kümmern und die Zeit ist außerdem begrenzt.
Da es natürlich kein fließendes Wasser gibt, muss eine Schüssel mit heißem Wasser und Spülmittel zum Hände waschen ausreichen. Die ersten 10 Kinder haben wohl wirklich saubere Hände danach, ab dann ist das Wasser eine einzige Dreckbrühe. Wer fertig ist, darf sich in der Hütte auf die Bank setzen.

To be continued...

Erfahrungsbericht
23
Sep

Yvonne & Marcus im Home of Good Hope

Ein Besuch, der ein Leben lang in Erinnerung bleibt

Meistens werden ja die unvorhersehbaren Dinge zu den tollsten Erfahrungen im Leben. Und genau mit so einer Erfahrung hat unser Urlaub begonnen. Während wir den Traum, Namibia zu bereisen, planten, ging die Information über unsere Reiseplanung seine ganz eigenen Wege. Unser gemeinsamer Freund Stefan erzählte seiner Schwester Andy davon. Vermutlich nicht ganz ohne Hintergedanken, denn sie und ihr Verein Friends 4 Friends e.V. unterstützt im Township Katutura bei Windhoek ein Kinderprojekt.

In kurzer Zeit hatten wir – auch dank unserer Freunde – die Möglichkeit ein paar ausrangierte Handys zu organisieren und ein bisschen Spielzeug. Die Auswahl dabei lief nach dem Prinzip „ist es klein, ist es leicht, können wir es noch reinquetschen“ ab. Der Entschluss etwas weniger Kleidung, dafür mehr Spielzeug einzupacken und den eigentlichen Reiseplan etwas abzuändern war schnell gefasst. Denn langsam wurden wir neugierig. Wir wollten nicht nur eine „anonyme“ Übergabe machen, sondern das Projekt und die Kids vor Ort kennenlernen.

Mit einem Namen, einer Telefonnummer und einem Treffpunkt ausgestattet, sind wir dann Richtung Afrika gestartet. Schon am nächsten Morgen trafen wir auf Monica, die uns am Hotel abgeholt hat. Pünktlich auf die Minute begrüßte sie uns mit einem großen Lächeln und einer herzlichen Umarmung: Welcome to Namibia!!! Gemeinsam sind wir dann noch kurz im Supermarkt vorbeigefahren, um Kekse für die Kinder zu besorgen.

Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht

 

 

Der nächste Stop war in Penduka. Auf dem Gelände, traumhaft gelegen direkt am See, befinden sich verschiedene Hütten, in denen Kunsthandwerk produziert wird. Unter anderem gibt es eine Küche, in dieser werden die Gerichte für die Kinder im „Home of Good Hope“ zubereitet. Hier durften wir Gregory, Monicas Sohn, und Marlene über die Schulter schauen. Die beiden waren nämlich schon eifrig am brutzeln. In riesigen Töpfen wurde aus Bergen von Nudeln das Essen für 1.000 Kids vorbereitet. Dazu gab es eine Soße aus braunen Bohnen, viel unterschiedliches Gemüse, Fleisch und Milch. Jetzt konnten wir unsere Vorfreude kaum noch zurückhalten und machten uns endlich auf in Richtung „Home of Good Hope“.

Wir bogen in die Zielstraße ein und schon kamen uns eine Gruppe kleine, noch kleinere und ganz kleine Kinder entgegengerannt. Alle strahlten über das ganze Gesicht. Natürlich waren das nicht tausend Kinder, die kommen schließlich nicht alle gleichzeitig in die kleine Wellblechhütte. Wie wir später erfahren haben, kommen zu dieser Uhrzeit die Klein- und Vorschulkinder. Die etwas größeren Kids dann zur Mittagszeit. Unsere Erfahrung im familiären Umfeld hat uns gelehrt, Mitbringsel gut festzuhalten. Umso erstaunlicher war, dass uns die Kinder die Tür vom Auto öffneten und unsere Taschen in die Räume brachten. Alle waren hilfsbereit und keines der Kinder hat versucht, sich was zu nehmen. Was völlig nachvollziehbar gewesen wäre, denn wer wird nicht von der Versuchung gezwickt, wenn man eine Kiste Kekse transportieren soll oder aus einer bunten Tasche ein Hüpfseil herausspickt.

Erfahrungsbericht

Dann wurde das aus Penduka angelieferte Essen ausgegeben. Auch jetzt fiel wieder auf, wie ordentlich, brav und organisiert alles abläuft. Bis auf die letzte Nudel und die kleinste Bohne wurde alles aufgegessen und während die Kleinen ihre Teller zum Spülen nach draußen brachten, zeigten sie uns im Vorbeilaufen stolz ihre leeren Teller.

Für uns war es nun Zeit zu gehen. Mit schwerem Herzen mussten wir uns verabschieden. Jeder durfte nochmal auf den Arm, an den Haaren spielen, ein Foto machen. Ach ja, fotografiert werden mögen die Kinder übrigens unglaublich gerne. Danach auf das Display schauen und sich selbst bewundern. Dann nochmal in Pose werfen und wieder von vorne. Die Freundinnen und Freunde werden dazu geholt und es wird wieder posiert.

Erfahrungsbericht

Kaum ausgestiegen waren wir sofort von den Kleinsten belagert. Sie sind an uns hochgekrabbelt, wollten schmusen, getragen werden, ein paar Brocken Englisch ausprobieren. Sie zogen uns in die Wellblechhütte hinein, um uns stolz ihren in handgemalten Kreidebuchstaben gemalten Willkommensgruß zu zeigen. „Welcome Marcus and Yvonne“ stand da auf der Tafel. Unsere Herzen waren im Sturm erobert. Scheinbar aus dem Nichts reihten sich alle in einer ordentlichen Schlange auf: Ab zum Hände waschen! Für viele der Kinder wird das Essen die einzige Mahlzeit am Tag bleiben. Für mich immer noch kaum zu fassen, wenn ich mir vorstelle, wie klein die Kinder teilweise sind und selbstständig jeden Tag an diesen Ort laufen, um sich „selbst zu versorgen“. Vor der Essensausgabe wurde gebetet und gesungen. Und wenn ich singen schreibe, dann meine ich riesige Kulleraugen, wildes Winken mit den Armen und Beinen, stampfen, wackeln, hüpfen, klatschen, jedes Körperteil in Bewegung und singen und beten mit unglaublicher Leidenschaft.

Erfahrungsbericht

Dieser eindrucksvolle Vormittag im „Home of Good Hope“ war eine Erfahrung, die uns ganz sicher unser Leben lang begleiten wird. Monica ist die perfekte „Mutter“, die Praktikantinnen und alle anderen helfenden Hände waren unglaublich freundlich und zauberhaft mit jedem einzelnen Kind, aber auch mit uns. Wer die Möglichkeit hat, diese Einrichtung zu besuchen, der sollte das tun. Wer diese Möglichkeit nicht hat, könnte aber vielleicht den einen oder anderen Euro spenden.

Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht
Happy Birthday HogH
29
Okt

Happy Birthday, HoGH!

Happy birthday „Home of Good Hope“

„Mensch, die Zeit vergeht...“ - diesen Satz hört man ja immer wieder. In diesem Fall trifft das aber nun wirklich zu! Mitte September hat das Projekt „Home of Good Hope“ seinen 10. Geburtstag gefeiert!

Mittendrin eine überglückliche und strahlende Monica, als Begleiterinnen mit dabei waren Eileen aus Kanada und Maria aus Holland. An dieser Stelle gleich vielen Dank an Maria für die Fotos und Videos! Barbara und Andy konnten aus beruflichen bzw. privaten Gründen leider nicht an der Feier teilnehmen.

Wie hat alles angefangen? Vor 10 Jahren ist Monicas Tochter Maria im Krankenhaus gestorben. Bevor sie starb, hat sie ihrer Mutter aufgetragen, sich nach ihrem Tod um die vielen Kinder vom Township Katutura zu kümmern. Dafür Sorge zu tragen, dass sie Essen, Gesundheit und Bildung erhalten. Monica hat es ihrer Tochter versprochen. Sie hat ihr Versprechen gehalten.

Es ist unglaublich, was diese Frau alles geleistet hat und immer noch leistet: zu Beginn waren es 20 unterernährte Kinder, die auf der staubigen Erde Katuturas gesessen sind und etwas zu essen bekommen haben. Heute: eine Wellblechhütte über dem Kopf, 600 Kinder täglich, alle Kids gehen zur Schule, manche besuchen sogar die weiterführende Schule, es gibt eine Fuß- und Netballmannschaft, Gesundheitsschulungen und Arztbesuche! In Zukunft: der Umzug auf das Gelände in der Monica Street (kein Witz, heißt wirklich so!). Ein eigenes Gebäude auf dem eigenen Grund und Boden, das ist schon seit langem der Plan. Die Suppenküche platzt aus allen Nähten und es muss dringend ein größeres Gebäude her.

Happy Birthday HogH
Happy Birthday HogH
Happy Birthday HogH
Happy Birthday HogH

Das alles ist mehr als Grund genug, das Projekt und die Erfolge zu feiern! 600 Kinder haben sich herausgeputzt und extra T-Shirts für den besonderen Anlass bekommen. Clowns wurden engagiert und die Musikkapelle war da, der Chor ist aufgetreten, es gab tolles Essen und eine riesige Geburtstagstorte!

Happy birthday, Home of Good Hope. Wir freuen uns, Teil dieses großartigen Projektes zu sein!

IT-Schulung Christian
9
Jul

Zertifizierte IT-Schulung

Wir haben ja bereits berichtet, dass unsere Schulkinder aus dem Home of Good Hope in Katutura die Möglichkeit bekamen, einen IT-Kurs mit Zertifikat zu absolvieren. Unsere Projektmitarbeiter in Katutura sowie Friends 4 Friends waren und sind der Ansicht, dass eine solche Bescheinigung sehr wichtig für den Lebenslauf der Kinder ist. Christian, der die Prüfung mit Bravour gemeistert hat, fasst für uns seine Eindrücke der dreiwöchigen Schulung zusammen.

 

Ein Schüler berichtet...

Es ist schon ein bisschen mehr als ein Monat her, dass ich meinen letzten Computerkurs hatte. Was für eine Erfahrung!
Mein Lieblingsteil waren die Excel-Sessions. All die verschiedenen Formeln warfen unendlich viele Fragen auf. ABER! Die Excel-Kurse waren wirklich toll, denn jeden Tag gab es neue Formeln zu erkunden.  Die anderen Themen, die wir im Rahmen der IT-Schulung angesprochen hatten, waren zwar interessant, aber nicht so anspruchsvoll wie die Formelstunden. PowerPoint gefiel mir auch besonders gut, weil ich an endlos vielen Präsentationen arbeiten durfte!

 

Informatik-Schulung

Dann kamen die Prüfungen… ohoooooo!!! Der theoretische Teil war einfach, aber darauf folgte der praktische Teil und wieder hatte ich Ärger mit Excel. Doch da wir während der IT-Schulung viele praktische Übungen hatten, erinnerte ich mich während der Prüfung daran und so stellte ich mich erfolgreich diesen Formel-Herausforderungen! Ich konnte und wollte mich nicht geschlagen geben, da ich während des Kurses und vor der Prüfung von unserem Coach Peacemaker sowie Barbara und Andy von Friends 4 Friends motiviert wurde. Ich wollte sie einfach nicht enttäuschen. Deswegen habe ich auch am Ende erreicht, was ich erreichen wollte.

Vielen Dank an Friends 4 Friends und eure Mitglieder, ihr habt dies alles erst möglich gemacht! Fühlt euch umarmt!

Christian

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