News Archives - Seite 2 von 9 - Friends 4 Friends e.V. Regensburg
IT-Schulung Christian
9
Jul

Zertifizierte IT-Schulung

Wir haben ja bereits berichtet, dass unsere Schulkinder aus dem Home of Good Hope in Katutura die Möglichkeit bekamen, einen IT-Kurs mit Zertifikat zu absolvieren. Unsere Projektmitarbeiter in Katutura sowie Friends 4 Friends waren und sind der Ansicht, dass eine solche Bescheinigung sehr wichtig für den Lebenslauf der Kinder ist. Christian, der die Prüfung mit Bravour gemeistert hat, fasst für uns seine Eindrücke der dreiwöchigen Schulung zusammen.

 

Ein Schüler berichtet...

Es ist schon ein bisschen mehr als ein Monat her, dass ich meinen letzten Computerkurs hatte. Was für eine Erfahrung!
Mein Lieblingsteil waren die Excel-Sessions. All die verschiedenen Formeln warfen unendlich viele Fragen auf. ABER! Die Excel-Kurse waren wirklich toll, denn jeden Tag gab es neue Formeln zu erkunden.  Die anderen Themen, die wir im Rahmen der IT-Schulung angesprochen hatten, waren zwar interessant, aber nicht so anspruchsvoll wie die Formelstunden. PowerPoint gefiel mir auch besonders gut, weil ich an endlos vielen Präsentationen arbeiten durfte!

 

Informatik-Schulung

Dann kamen die Prüfungen… ohoooooo!!! Der theoretische Teil war einfach, aber darauf folgte der praktische Teil und wieder hatte ich Ärger mit Excel. Doch da wir während der IT-Schulung viele praktische Übungen hatten, erinnerte ich mich während der Prüfung daran und so stellte ich mich erfolgreich diesen Formel-Herausforderungen! Ich konnte und wollte mich nicht geschlagen geben, da ich während des Kurses und vor der Prüfung von unserem Coach Peacemaker sowie Barbara und Andy von Friends 4 Friends motiviert wurde. Ich wollte sie einfach nicht enttäuschen. Deswegen habe ich auch am Ende erreicht, was ich erreichen wollte.

Vielen Dank an Friends 4 Friends und eure Mitglieder, ihr habt dies alles erst möglich gemacht! Fühlt euch umarmt!

Christian

Kindergarten Streetkids
3
Jul

K…wie Kindergarten, U…wie Umzug

Ideen werden umgesetzt...

Es gibt News aus dem Projekt "Streetkids of Kampala" in Uganda. Moses ist unser stetiger Überbringer von allem, was vor Ort passiert. Diesmal gibt es ein kurzes Update zu dem Kindergarten, der Teil eines zukünftigen Schulprojekts ist, aber auch zum Umzug des Projekts, der vor Kurzem stattfand.

Kindergarten Streetkids

Kindergarten

Als wir mit dem "New Jerusalem Kindergarten" anfingen, war uns in keinster Weise bewusst, dass wir hier so viel bewegen können - zumindest was die Kinderkirche betrifft. Ich erinnere mich noch an die Schwierigkeiten bei Regen und der starken Hitze, weil es keinen Schutz für die kleinen Besucher gab.
Jetzt bin ich umso glücklicher, da wir die Kirche angemessen restaurieren konnten und somit die Räumlichkeiten von den älteren als auch den jüngeren Kindern genutzt werden können: Das ist der Startschuss für unseren Kindergarten! Nach der offiziellen Eröffnung werden wir im Detail berichten!
 
Kindergarten Streetkids

Projektumzug

Ganz nebenbei erfuhren wir vom Eigentümer, dass es eine Mieterhöhung gegeben hat, die wir uns einfach nicht mehr leisten konnten. Rhona ist für ihre Überzeugungskraft bekannt und versuchte ihn noch umzustimmen (das neue Schuljahr hatte da gerade erst angefangen und wir hatten keinerlei Alternativen parat)  – aber keine Chance. 

Es war wichtig, so schnell als möglich auszuziehen, und so begannen wir gleich mit der Suche nach einer neuen Bleibe..., was sich jedoch als eine sehr langwierige Angelegenheit entpuppte. Wir schalteten auch einen Makler ein, der uns aber leider nur Häuser präsentierte, die genau so teuer und noch dazu weit von der Schule entfernt waren. Das half uns also überhaupt nicht weiter.

Schließlich war das Glück aber doch auf unserer Seite und wir fanden unser neues Zuhause, dessen Eigentümer Pr. Mwebe Gerald ist, auch Besitzer unserer Schule. Ein paar Verhandlungen hier, ein paar Verhandlungen dort, und er willigte ein, an uns zu vermieten. Das Beste an der Sache ist, dass das neue Projekthäuschen sehr nahe an der Schule ist.

Mittlerweile sind wir mit Sack und Pack umgezogen, es stehen nur noch ein paar Renovierungsarbeiten an. 
Letztlich war dieser Umzug die beste Lösung für alle Beteiligten. Gloria, eines der Mädchen im Projekt, meinte zu mir, sie sei so glücklich darüber, wie es jetzt ist und sie hätte sich genau so eine Veränderung gewünscht. Das freut uns natürlich umso mehr!

Maria Ward Gymnasium
28
Mai

Maria Ward Gymnasium: unsere 1. Klassenpatenschaft!

Ein Klassentreffen und seine weitreichenden Folgen

Klassentreffen sind immer spannend – immerhin hat man sich jahrelang gemeinsam durch die Schule gequält, unter den gleichen Lehrern gelitten und die gleichen gemocht. Man hat gemeinsam Religion geschwänzt und ist stattdessen im Cafe gesessen.... Man hat Maibäume gesetzt, diese gegen die Konkurrenz aus dem anderen Gymnasium verteidigt und ist gemeinsam in Urlaub gefahren...

Und dann sieht man sich zum 30-jährigen (!) Klassentreffen wieder.

Alle ein wenig älter, alle ein paar Fältchen mehr, manche mit Familie, andere ohne. Völlig unterschiedliche Berufe, einige im Megajob der Familienmanagerin, wieder andere in der 4. oder 5. Ausbildung. Eine bunt gemischte Truppe – UND lauter Frauen.

Insgesamt ein lustiger Haufen, der sich da im März in Günzburg im Maria Ward Gymnasium am Tag der offenen Tür getroffen hat. Und ein sehr sozialer obendrein – und mehr als bereit, an so einem bedeutsamen Tag wie dem 30-jährigen Abiturtreffen ein Zeichen zu setzen!

Und deswegen - „tataaa“ - dürfen wir heute unsere allererste Klassenpatenschaft für ein Schulkind aus dem Home of Good Hope (Namibia) vorstellen. Momentan beteiligen sich sieben ehemalige Schülerinnen an der Aktion, andere haben bereits zugesagt, ebenfalls mitzumachen!

 
Maria Ward Gymnasium

Eine Aktion, die buchstäblich Schule machen könnte! Hut ab vor den Mädels, Abiturjahrgang 1987 des Maria Ward Gymnasiums Günzburg!

Projektvorschläge
15
Feb

Streetkids of Kampala – Projektvorschläge, Teil II

Noch mehr Zukunftspläne und Projektvorschläge

Wer glaubt, das war's jetzt schon an Projektvorschlägen, der irrt. Das Streetkids of Kampala Projekt hat viel vor!

Health

Bewusstsein für Gesundheit und Hygiene

Die HIV ∕ AIDS-Prävalenz ist immer noch sehr hoch in unserem Land. Auch die Gebärmutterhalskrebs-Rate ist erschreckend. Aus diesem Grund werden wir für unsere Jugend, aber auch für die ganze Gemeinde, Aufklärungskampagnen durchführen. Wir hoffen dabei eng mit Moureen zusammenarbeiten zu können. Sie wird die Arbeit von Dr. Clemens Mader fortführen.

Medizinische Checkups

Für unsere Kinder soll es zu Hause und in der Kirche alle drei Monate (das ist jeweils am Beginn der nächsten Schulperiode) medizinische Untersuchungen und Behandlungen geben. Das wird uns sehr dabei helfen, die Gesundheit der Kinder aufzubauen und zu erhalten.

Projektvorschläge
Projektvorschläge

Education

Eines unserer Ziele ist es, den Kindern Bildung zu ermöglichen. Durch die Spenden, die wir bekommen, versuchen wir den Schulbedürfnissen der Kinder, der Bedürftigen und der ehemaligen Straßenkinder gerecht zu werden. Dies wird sich 2017 keinesfalls ändern.

Geplante Käufe

Die Kirchengemeinde wächst und die Beschallung in der Kirche bei so vielen Besuchern wird zur Herausforderung. Um eine bessere Ton- und Musikqualität in der Kirche zu schaffen, müssen neue Gerätschaften gekauft und installiert werden. Bis jetzt haben wir lediglich die Mittel zusammen, um die Kirche mit Strom zu versorgen. Um dies zu ändern, planen wir einen großen Spendenaufruf.

Suppenküche

Seit wir die Suppenküche eingerichtet haben, profitieren unsere Kinder wie auch andere Bedürftige von der Essensverteilung während der Messen. Dieses Programm werden wir auch 2017 weiterführen.

Der geneigte Leser sieht - es gibt viel zu tun. Also fangen wir noch heute damit an… und wir werden berichten!

Projektvorschläge
Projektvorschläge
19
Jan

Streetkids of Kampala – Projektvorschläge, Teil I

Zukunftspläne und Projektvorschläge

Vor Kurzem hat Moses uns eine Mail geschickt mit all den Projektvorschlägen und Ideen, die früher oder später im Streetkids of Kampala Projekt umgesetzt werden sollen. Dies wird natürlich einiges an Zeit brauchen, aber das Team von Friends 4 Friends war trotzdem der Ansicht, dass unsere Leser über die Zukunftsgedanken Bescheid wissen sollten:

Frauen-Empowerment Projekt

Wir vom Projektteam vor Ort sind der Überzeugung, dass die Stärkung von Frauen die gesamte Gemeinschaft stärkt. 2017 möchten wir Frauen über diverse Schulungen (Herstellung von Seifen oder Kerzen, Backkurse, etc.) in unserem Projektzentrum dazu bemächtigen, ihr Einkommen zu erhöhen, sodass sie sich um die Grundbedürfnisse zu Hause kümmern können. Wir planen also erfahrene TrainerInnen anzustellen, die ihre Fähigkeiten an die Frauen der Gemeinde weitergeben können. Wichtig ist uns auch, dass diese kleinen Jobs nicht nur ein Einkommen generieren, sondern dass die Frauen das nötige Know-How für die Buchhaltung zu ihrem Kleinunternehmen erlernen.

Obwohl wir uns im Stadtzentrum befinden, ist die Analphabeten-Rate hoch in unserem Umkreis. Statistiken legen nahe, dass Frauen bei Alphabetisierungsprogrammen benachteiligt werden. Deswegen möchten wir obendrein ein Alphabetisierungs-Programm für Erwachsene ins Leben rufen, mit stärkerem Fokus auf die Frauen unserer Gemeinschaft. Diese sollen auch in ihrer Kommunikationsfähigkeit gestärkt werden, sodass sie auf den Märkten ihre Produkte besser verkaufen können.

 

 

Mikrofinanzierung

Sobald die Frauen die Schulung absolviert haben, planen wir als Starthilfe ein Mikrofinanzierungs- und Kreditprogramm, um ihnen damit ermöglichen, Geld anzusparen. All das zielt darauf hin, unsere Gemeinde durch die Stärkung der Frauen, die das Rückgrat der Gesellschaft sind, zu verändern.

Projektvorschläge
Projektvorschläge
Projektvorschläge

Aktivitäten für Kinder

 

Kinderkirche

Kinder sind unser Zugang zur Gemeinde. Wir haben durch kurze Kurse neue Lehrer für die Sonntagsschule ausgebildet. Diese Kurse zur Wertevermittlung sollen weitergeführt und ausgeweitet werden.

Kindergarten und Kinderkrippe

Wir wissen, dass viele Kinder unserer Gemeinde nicht zur Schule gehen, weil ihre Familien das Schulgeld nicht zahlen können. Die einzige Möglichkeit für diese Kinder ist die Sonntagsschule. Zusätzlich wollen wir einen Kindergarten bzw. eine Kinderkrippe errichten, denn somit hätten mehr benachteiligte Kinder in unserer Gegend die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.

Einrichtung einer Bibliothek

 

Bei uns wird oft gesagt: “Wenn du etwas vor einem Ugander verstecken willst, gib es in ein Buch.” Es ist nicht unbedingt so, dass wir nicht lesen wollen, Bücher sind für uns oft zu teuer und daher nicht gut zugänglich. Daher planen wir, eine Bibliothek in unserer Pfarrei zu errichten, um Kindern das Lesen zu ermöglichen und sie auch dazu zu ermutigen. Unser Fokus soll auf Schulbücher für die Grundschule, zweite Schulstufe und High School liegen, aber auch anderes Lesematerial soll zur Verfügung gestellt werden. 

Projektvorschläge

... to be continued...

16
Jan

Abschluss des Projekts in Kikwit

Einigen von euch wird es sicherlich schon aufgefallen sein, dass sich auf unserer Homepage etwas geändert hat. Seit kurzem unterstützt Friends 4 Friends nur noch zwei Projekte -  "Kampala Straßenkids" in Uganda und das "Home of Good Hope" in Namibia. 

Seit Kurzem ist am Krankenhausbau von Kikwit eine große internationale Hilfsorganisation involviert. Aus diesem Grunde hat unsere Vorstandsschaft beschlossen, unsere Hilfe mit dem Abschluss des Baus der drei Krankenhausbauten auslaufen zu lassen. Unsere finanzielle Unterstützung vor allem in der Anfangszeit der Baumaßnahmen von großer Wichtigkeit – jetzt übernehmen andere. Es geht nunmehr um den Bau des Ärztehauses, in dem nach Fertigstellung Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger wohnen sollen. Eine große Organisation hat auch deutlich mehr finanzielle Mittel für kostspielige Geräte, die noch benötigt werden: Röntgengeräte, Brutkästen, Labor für tropische Krankheiten, etc.
Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung und hoffen, dass der Bau nun zügig voran kommt!
Abschluss Kikwit

Vincent und alle Patienten bedanken sich für Ihre Unterstützung in den Anfangsjahren des neuen Krankenhauses!

Schulungen
8
Jan

HoGH: Die IT-Schulungen gehen weiter & weiter…

IT-Schulungen stehen seit dem letzten Sommer ganz hoch im Kurs bei den Schulkids aus dem Home of Good Hope. Bei den engagierten Volontären ist es auch kein Wunder, dass diese Trainings super verlaufen und die Kinder nicht genug bekommen. Ihr Wissensdurst in Sachen Computerfachwissen wurde auf jeden Fall bis Ende 2016 so gut wie möglich gestillt. Die Schulungen sollen aber zukünftig auch weiterhin einmal pro Monat in Katutura stattfinden. Für 2017 ist also einiges geplant!

Zuvor aber gibt es hier den Bericht von Alina, die von ihrem aller ersten IT-Kurs erzählt und auch alle weiteren Schulungen bis Dezember 2016 organisiert und durchgeführt hat!

Am Samstag, den 22.10.16 war es endlich soweit und mein erstes Training konnte beginnen! Es trudelten gegen 10 Uhr insgesamt neun Schülerinnen und Schüler im "Community College" in Katutura ein, um den Vormittag mit mir zu verbringen. "Computern" stand auf unserem Programm. Einige von ihnen waren schon öfter hier, während es für andere eine Premiere und somit eine ganz neue und spannende Erfahrung war. Da es auch meine allererste Schulung mit ihnen war,

 

Schulungen
Schulungen

starteten wir mit einer kleinen Vorstellungsrunde und wir verrieten einander Namen, Alter und Hobbies. Mir war es außerdem ein Anliegen, zu erfahren, was meinen Teilnehmern in den letzten Schulungen am meisten Spaß gemacht hat. Als klarer Favorit kristallisierte sich das Schreiben auf der Tastatur heraus, gefolgt von jeglicher Möglichkeit, sich bei Word mit Schriftarten, Farben, Formen und Symbolen auszutoben. Wer macht das nicht gerne?

Schulungen

Begonnen wurde unser Training schließlich mit einer kleinen Wiederholung bzw. Einführung bezüglich Ordnersystemen. Unterstützt wurde ich dabei von jenen Kiddies, die bereits Vorkenntnisse mitgebracht hatten, und emsig erarbeiteten wir uns gemeinsam ein einheitliches Niveau.

Während die Neuankömmlinge mit meiner Hilfe begeistert ihren ersten eigenen E-Mail-Account erstellen durften, öffnete der Rest der Gruppe ihre bereits existenten Postfächer. Als sie die Email von „Friends 4 Friends“ entdeckten, staunten sie nicht schlecht und waren völlig begeistert. Voller Freude antworteten sie auf Andreas Mail und schickten sich auch untereinander kleine Nachrichten.

Dann kamen wir zum Hauptteil des Kurses, dem Verfassen von Bewerbungsanschreiben. Mit Hilfe eines Plakats erarbeiteten wir uns Aufbau, Satzstellungen und die wichtigsten Aspekte für ein gelungenes Anschreiben. Es war fast wie bei einem Bewerbertraining der Agentur für Arbeit. Als wir damit fertig waren, folgte eine kurze Verschnaufpause mit leckeren Sandwiches und Getränken, danach war natürlich auch etwas Zeit, sich gegenseitig elektronische Briefchen zu senden. Sie hatten so viel Spaß damit! Die neu gewonnene Energie wurde allerdings auch kreativ für's Verfassen von Bewerbungsanschreiben eingesetzt und es folgten Bewerbungen als Ärzte, Elektriker und Geschäftsfrauen und –männer. Gegen 15 Uhr waren dann fast alle mit ihrer Arbeit fertig und wir belohnten uns mit einem wohlverdienten Stückchen Schokolade.

Zufrieden und mit dem Gefühl, wieder etwas gelernt zu haben, beendeten wir unseren Tag im "Community College". Baadaye – bis zum nächsten Mal!

Schulungen
6
Jan

Neujahrsgrüsse & Dankesworte aus East-Africa

Zum Neuen Jahr wünscht man sich hierzulande einen guten Rutsch und überhäuft alles, was einem lieb ist mit den besten Neujahrsgrüßen und -wünschen. In Uganda ist das nicht viel anders, und so schickte uns Rhona vor wenigen Tagen eine nette Nachricht, die wir an unsere Leser natürlich gerne weitergeben:

Liebe Partner und Freunde,

im Namen der Pfarrei “New Jerusalem Needy People” möchte ich die Möglichkeit nutzen, euch allen für eure Unterstützung im letzten Jahr zu danken. Mit eurer finanziellen Hilfe haben wir es geschafft, nahezu 30.000 Mahlzeiten in der Küche und im Heim auszugeben. Fast 50 unterprivilegierten Kindern konnten wir eine problemlose Schulzeit ermöglichen. Circa 30 Kinder bekamen eine angemessene Unterkunft in unserem Heim. Mehrere Personen konnten medizinisch behandelt werden; allen voran Shemei, der erfolgreich operiert wurde. Auch Sonko Ivan konnte im Krankenhaus erfolgreich behandelt werden und erholte sich wieder.

Des Weiteren haben wir ein Zelt bekommen, um uns während der Messe vor Sonne und Regen zu schützen. Vielen, vielen Dank für all eure Unterstützung. Ohne sie wäre es uns nicht möglich gewesen, all das zu erreichen. Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches, glückliches, gesundes Neues Jahr!

Ein spezieller Dank geht an Robinah Leykauf, Irmi, Thomas und alle Mitglieder von fokus leben e.V.; Andrea, Barbara und alle Mitglieder von Friends 4 Friends e.V.; all unsere Partner, Freunde und Sponsoren.

Mit lieben Grüßen aus Kampala von

Rhona.M.Musaazi.  Pastor/Direktor, Pfarre “New Jerusalem.N.P.”

 

Neujahrsgrüße von Rhona

Neujahrsgrüße und Dankesworte kommen noch besser an, wenn sie per Videobotschaft übertragen werden. And here we go:

Straßenkinderprojekt
11
Dez

10 Jahre Strassenkinderprojekt, Teil 2

Happy Birthday!

Das Straßenkinderprojekt feiert und wir waren live dabei!

Barbara ist mittlerweile schon in Nairobi (Kenia), aber den zweiten Teil ihres Erlebnisberichts  von der Jubiläumsfeier im Straßenkinderprojekt in Kampala möchten wir euch trotzdem nicht vorenthalten.

Samstag, 29.10. 2016, 11:50 Uhr:

Moses manövriert sein angeschlagenes Auto über die kaputten und mit Löchern gespickten Pisten im Kisenyi Slum. Man merkt direkt, wie groß der Respekt der Bewohner ihm gegenüber ist. Als Pastor und als Ehemann der Projektleiterin Rhona hat er einen sehr hohen Stellenwert in dieser Gemeinde. Alle an mir vorbeihuschenden Personen sind sehr freundlich und aufgeschlossen, kennen keine Berührungsängste und begrüßen mich mit Handschlägen und High-Five Gesten.

Kisenyi Slum, KampalaDer Weg zur Kirche ist beschwerlich. Mehr als beschwerlich. Schwindlige Holzbretter, die auch schon bessere Tage hatten, dienen als Brücke über tiefe Gräben, in denen grau-grünes, stinkendes Gewässer fließt. Bei jedem Schritt muss man aufpassen, dass man nicht im nächsten Loch versinkt. Geschicklich- und Wendigkeit sind von Vorteil. Manchmal verlaufen die einzig begehbaren Wege so eng an den kleinen Hütten, dass man kaum alleine auf dem Pfad Platz hat und das Gefühl hat, gleich in der Pfütze zu landen.

Die Feierlichkeiten (sprich: die Messe) haben schon begonnen als wir in die kleine, von einem Plastikdach überzogene und übervolle Kirche eintreten. Rhona ist in ihrem Element auf der Bühne und ehe ich es mich versehe, bekomme ich dort einen Ehrenplatz zugewiesen. Einen besseren Überblick über das Geschehen gibt es nicht. Die gesamte Zeremonie ist in Luganda, eine SpracheStraßenkinderprojekt, bei der ich kein einziges Wort auch nur ansatzweise verstehe; ich bin zu 100% auf Moses Übersetzungskünste angewiesen. Dieser sitzt neben mir und gibt sein Bestes! Bei dem von Rhona vorgegebenen Tempo, der überlauten Musik, einem Mischpult, welches das eine oder andere Mal verzückte Töne von sich gibt und einem Raum voller Rauch aus der Küche, wo auf Kohlen das Mittagessen zubereitet wird, ist so ein Übersetzungsjob nicht gerade der Leichteste. Moses hatte immer dann eine Verschnaufpause, wenn ich am fotografieren oder auf der Bühne eine Performance war. Langweilig wird es bei solchen Events soundso nie, es gibt immer viel zu sehen und zu staunen.

Abgesehen von der Powerpoint-Präsentation, die auf ein an der Wand befestigtes weißes Spanntuch projiziert wurde und die zehnjährige Geschichte des Projekts erzählte, gaben Theatergruppen mit Kindern, Chöre, Tänzer und Sänger ihre Talente zum Besten. Bei einem solchen Rückblick darf auch unser Dr. Clemens nicht fehlen, der von Rhona ganz besonders hervorgehoben wird.

 

14:30 Uhr: Lunch time!

Die größte Überraschung war wohl für alle, dass Rhonas Cousine Robinah extra aus Deutschland eingeflogen ist, um bei der Feier ihres Projekts live dabei zu sein.Straßenkinderprojekt Die Gelegenheit kann man sich natürlich nicht entgehen lassen und so quatschen wir bei Matooke, Reis, Fleisch und Bohnensauce wortwörtlich über Gott und die Welt. Das Essen schmeckte super, leider war meine Portion so groß, dass ich sie unmöglich aufessen konnte. Moses meint nur: „Kein Problem, das geben wir einem Kind, das freut sich darüber. Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben.“ Und schwupps, war der Plastikteller schon in den Händen eines kleinen Mädchens.

Der zweite Teil der Zeremonie befasst sich mit den Erfolgsgeschichten, von denen es doch einige zu erzählen gibt. Dazu waren alle Ehemaligen, die den Sprung von der Straße in ein geregeltes Leben geschafft haben, eingeladen. Die Power-Point Präsentation zeigt Fotos von ihnen, als sie gerade ins Heim kamen. Das Lachen im Publikum ist groß und wird noch tobender, als sich diese Kinder aus der Menge erheben. In 10 Jahren tut sich halt viel. Buben werden zu Männern und Mädchen werden zu Frauen. Manch einer von diesen ehemaligen Straßenkindern trägt seine persönliche Geschichte vor. Sehr emotionsgeladen sind diese, der eine und andere kann die Tränen nicht zurückhaltenStraßenkinderprojektStraßenkinderprojekt.

Nach gemeinsamen Gebeten mit Rhona und Robinah kommen noch „unsere Schulkids“ zu mir, es gibt ein gemeinsames Gruppenfoto, es wird gelacht, gequatscht und beschlossen, dass man sich in sieben Tagen wieder sieht. Was für ein netter Abschluss von einem so aufregenden Tag.

 

18:30Straßenkinderprojekt Uhr: Aufbruchstimmung

Hastig werden sämtliche Materialien zusammen gepackt, Kartons transportiert, Mischpult abgebaut. Wenn alle zusammen helfen, geht sowas schnell! Ab zum Auto, 10 Leute gehen immer rein. Mit vielen Bildern und Eindrücken im Kopf und Dreck auf meiner weißen Haut, genieße ich die Fahrt durch die geschäftige Großstadt Richtung Unterkunft in Kabalagala. What a wonderful day!

 

Volunteers Home of Good Hope
30
Nov

Sommer-Volunteers im HoGH, Teil II

Noch mehr Fragen an unsere Volunteers

6. Wie war die Zusammenarbeit mit Monica und/oder Peacemaker? Wie habt ihr euch verstanden und bei was hast du mitgeholfen?

Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt. Die beiden waren - wie bereits erwähnt - sehr hilfsbereit bei Fragen jeglicher Art. Unsere Arbeitstage hatten eigentlich immer denselben Ablauf. Wenn wir morgens in Katutura ankamen, haben wir zuerst mit den etwa 2-8-Jährigen gespielt. In der Früh kommen nämlich meistens die 30-40 gleichen Kinder und Kleinkinder, mit denen wir dann Bewegungs- und Lernspiele gemacht haben - vom Slacklinen, über englische Frage-Antwort-Spiele mit Ball bis Memory. Wir haben auch viel gesungen und, ganz wichtig: gekuschelt mit den Kleinen. Das war eigentlich immer mein persönliches Tages-Highlight.

Wenn dann das Essen kam, war es unsere Aufgabe als Volunteers bei der Essensausgabe zu helfen, Saft auszuschenken oder Früchte zu schneiden. Eigentlich war danach noch angedacht, eine Hausaufgabenunterstützung anzubieten, das hat aber leider überhaupt nicht geklappt. Die Suppenküche selbst besteht bis jetzt (Umzug ist glücklicherweise schon geplant) nämlich nur aus einer Hütte, weswegen die Kinder nach dem Essen nachhause geschickt werden. Ich habe ein paar mal mit Schildern oder Tafelanschrieben oder direktem Kontakt versucht, die Kinder auf das Angebot aufmerksam zu machen, aber es waren jeden Tag andere in der Suppenküche und einfach viel zu viele, als dass man es ihnen mehrmals sagen hätte können.

Mein Freund Florian hat noch die Fußballmannschaft trainiert und war auch bei einem Spiel dabei. Peacemaker, der die Jungs normalerweise trainiert, hatte ihm einfach für die Zeit das Team "überlassen" und hat Florian somit auf jeden Fall großes Vertrauen entgegen gebracht.

Außerdem haben wir ein eintägiges IT-Training vorbereitet und durchgeführt, das zweite am darauffolgenden Samstag habe ich alleine gemacht.

7. Was war für euch Volunteers unvergesslich oder besonders beeindruckend?

Dass sich ein paar Kinder sofort meinen Namen gemerkt haben. Das fand' ich so schön, weil ich leider so viele Namen gehört habe, dass ich mir nur wenige davon gemerkt habe. Aber wenn ein Kind mich mit "Hi Mareen" begrüßt hat, musste ich es natürlich sofort auf den Arm nehmen - die Kleinen hatten schon ihre Tricks. 🙂

8. Wenn du einem Bekannten von deiner Reise erzählst, was fällt dir da als Erstes ein?

Es gibt KEINE Vegetarier, hier wird sooo viel Fleisch gegessen, das hat mich nachdenklich gestimmt. Obwohl ich natürlich auch alles Mögliche probiert habe 😉

Spaß beiseite, ich habe zuallererst von den süßen Kids, besonders meinem kleinen Liebling "Quinn" erzählt und von all den tollen Tieren, die ich auf Safari gesehen habe - Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Oryx, Springböcke, Gnus und so weiter ...

Volunteers Home of Good Hope
Volunteers Home of Good Hope
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9. Wohin führte euch die Reise?

An den Wochenenden und auch einmal unter der Woche waren wir unterwegs, um etwas von dem riesigen Land zu sehen. Einmal waren wir in Swakopmund an der Atlantikküste, einer Stadt aus der deutschen Kolonialzeit (keineswegs deutsch, auch wenn das alle Afrikaner behaupten). Die dreitägige Safari durch den Etosha Nationalpark im Norden Namibias war auch sehr besonders: All die wilden Tiere auf wenige Meter Entfernung beobachten zu können, war ein einmaliges Erlebnis. Mein persönliches Highlight war Sossusvlei, die roten Dünen etwa fünf Autostunden südlich von Windhuk. Allein die Fahrt dorthin mit dem gemieteten Polo über die Sand-Stein-Piste, die die offizielle Straße darstellen sollte, war ein Abenteuer.

... to be continued...