Streetkids Kampala Archives - Friends 4 Friends e.V. Regensburg
Kids mit Briefen
26
Mai

Robinah besucht das SoK-Projekt

Robinah - deutsche Post und DHL in Einem!

Es ist immer etwas Besonderes, wenn Robinah, die deutsche Leiterin des Projekts „Kampala Straßenkids“, die Kids in Uganda besucht. In den Osterferien war sie wieder dort. Im Gepäck waren Briefe und kleine Päckchen für insgesamt 68 (!) Kinder!

68 Briefe in allen Farben und Größen überreicht von Robinah bedeutet vor allem: Diese wollen erst mal sortiert und dem richtigen Kind zugeordnet werden. Dann wird’s richtig spannend, aufmachen und lesen und schauen, was an kleinen Präsenten mit drin liegt. Das können kunterbunte Kugelschreiber sein, Sticker, Fotos oder Süßigkeiten. Alles ist toll, alles wird geliebt und ausprobiert.

Natürlich haben auch „unsere“ 19 Kids Briefe bekommen. So ein Brief aus dem fernen Deutschland (und wo ist denn eigentlich Österreich?) schreit natürlich nach einer Antwort. Immerhin sind die Kids ja durchaus stolz auf ihre deutschen und österreichischen Brieffreunde und schreiben fleißig zurück!

Robinah Kampala
Robinah besucht das Projekt

Robinah hatte auch Geld aus unserem Gesundheitsfonds dabei. Die Mädels im Heim kommen allmählich in die Pubertät. Damenbinden sind teuer, gerade in Afrika. Wir wollen vermeiden, dass Mädchen jeden Monat für ein paar Tage in der Schule fehlen, nur weil kein Geld für Damenbinden da ist. Deswegen haben wir einen Sonderposten dafür geschaffen. Nun wird jeden Monat genug Geld dafür vorhanden sein.

Der absolute Renner waren die T-Shirts des LLC Marathon Clubs Regensburg. Diese Shirts sind beim Marathon 2018 übrig geblieben. Bewerber in Kampala für die Shirts gab es viele: eine Fußballmannschaft, die Tanztruppe und der Chor. Das Rennen machte letztendlich die Tanztruppe. Da macht die Tanzerei gleich noch viel mehr Spaß!
Nur gut, dass der LLC jedes Jahr einen Marathon in Regensburg veranstaltet ...

Vielen Dank an den LLC Regensburg für diese tolle T-Shirt-Spende!

Das war aber noch nicht alles von Robinah - Fortsetzung folgt ... 🙂

 

Altheim
22
Apr

Afrikavortrag in Altheim

Altheim/Alb meets Kampala - oder: was passiert, wenn alle zusammenhelfen ...

Die geneigten LeserInnen kennen das vermutlich - man hat ein Ziel, aber es ist um die Burg nicht möglich, es zu realisieren. So erging es Robinah, der Leiterin des Straßenkinderprojektes Kampala, die in der Nähe von Ulm lebt.

Der Plan war, Spenden für den geplanten Kauf des neuen Grundstücks außerhalb von Kampala zu sammeln.

Dazu sollte eine Gospelband verpflichtet werden. Leider stellte sich heraus, dass diese Bands 3000.-€ aufwärts für einen Auftritt verlangen - Charity hin oder her. Also musste eine neue Idee her - und die lag eigentlich auf der Hand....
Erste Vorsitzende von Fokus Leben (Robinah) kontaktiert erste Vorsitzende von Friends 4 Friends (Andy). Immerhin unterstützen ja beide Vereine das gleiche Projekt. Schnell war die Idee geboren - eine Charity-Veranstaltung mit Afrikavortrag statt Afrikamusik. Musik braucht man trotzdem. Also wurden kurzerhand die Altheimer Musikanten für das Rahmenprogramm verpflichtet.

Andy und Robinah Altheim
Altheim Publikum

 

 

Es war ein grandioser Abend! 270 Gäste waren da, um 100 Minuten Afrika zu erleben. Von Kairo bis nach Kapstadt, natürlich mit Schwerpunkt auf das Projekt "Kampala Straßenkids". In der Pause wurden Spenden gesammelt und während des 2. Teils des Vortrages ging es ans aufregende Zählen. Großartige 3300.- € kamen zusammen!

Afrikavortrag und Blasmusik vertragen sich bestens - zumindest, wenn diese Musik von den Altheimer Musikanten stammt.

Vielen Dank an alle, die diesen Abend mit organisiert und mit gestaltet haben!
Friends 4 Friends freut sich mit Fokus Leben über den gemeinsamen Erfolg dieser Veranstaltung.

Eine Neuauflage ist nicht ausgeschlossen!

Matratzen
5
Jan

SoK – Neue Matratzen & Moskitonetze

Tschüss Moskitos!

Wer kennt das nicht – man liegt im Bett, will einschlafen... Dann dieses böse Surren... Eine böse Schnake im Zimmer! Erst dreht man sich mehrmals rum, will eigentlich nicht aufstehen. Aber dieses Viech surrt immer direkt am Ohr... Irgendwann geht es nicht mehr - man verlässt das Bett, bewaffnet sich mit dem Kissen und geht auf die Jagd...

 

Genauso geht es auch den Menschen in Uganda – nur.... dort gibt es viel mehr Schnaken als bei uns und sie übertragen ziemlich üble Krankheiten, zum Beispiel Malaria. Es ist uns schon lange ein Anliegen, die Schlafsäle der Heimkinder besser auszurüsten. Im Mai wurde das endlich in Angriff genommen, nachdem unser Gesundheitsfonds stolze 800.-€ aufwies. Dank unseres Vereinsmitgliedes Michaela wird dieser nämlich monatlich aufgefüllt.

Matratzen
Matratzen

Unser Verein legt nochmal die gleiche Summe drauf und so konnten Moskitonetze und neue Matratzen samt Schonern für die Heimkinder des Projekts Streetkids of Kampala gekauft werden.

Wer gut schläft und sich nicht mehr um Moskitos scheren muss, der bleibt gesund und hat morgens Kraft für die Schule!

Vielen Dank an Michaela, die diese tolle Aktion mit ihrer regelmäßigen Projektspende möglich gemacht hat!

Musik
16
Dez

Enock und die Musik

Keyboard-Unterricht für Enock

Moses, der beim Projekt Streetkids of Kampala als Projektleiter mitarbeitet, trat mit einer besonderen Bitte an uns heran. Uns freut es immer zu sehen, wenn sich bei den Kindern Neigungen und Fähigkeiten herausstellen, mit denen nicht unbedingt zu rechnen war.

 

Anders bei Enock – schon seit langem ist er begeistert von Musik. Er singt im Kinderchor, trommelt beim Gottesdienst und ist ein guter Tänzer. Seiner größter Wunsch war es seit langem, Keyboard zu lernen. Auf unserem Sommerfest mit Rhona und Moses wurde dieser Wunsch nochmal an uns herangetragen. Schließlich haben wir im Vorstand beschlossen, ein Keyboard anzuschaffen.

 

Musik
Musik

Das allein nützt natürlich noch nichts, deswegen musste der arme Moses einen Musiklehrer dafür ausfindig machen. Seit August lernen nun Enock und drei andere Jugendliche aus dem Heim – und lernen heißt hier wirklich lernen. Die Lehrerin kommt fünfmal pro Woche für jeweils drei Stunden ins Haus, Musik ist nun also ein fester Bestandteil der Freizeitgestaltung. Der erste Auftritt ist schon geplant – auf der Weihnachtsfeier vor mindestens 250 Gemeindemitgliedern.

Wir sind sehr stolz auf unsere vier Buben, die so fleißig Keyboard lernen und hoffen auf eine
Video-Kostprobe im Dezember nach der Weihnachtsfeier!

Sponsoringprogramm
6
Okt

Zwei neue Schülerinnen im Sponsoringprogramm

Kemigisha & Dina

Seit 2013 unterstützen wir Kinder und Jugendliche im Heim „New Jerusalem“ in Kampala, Uganda. Die meisten von ihnen sind ehemalige Straßenkinder, andere stammen aus ausgesprochen prekären Familienverhältnissen. Oftmals sind das Rumpffamilien ohne Mutter oder Vater, stattdessen leben die Kinder bei Tanten oder Großmüttern. Die Not ist groß und der zusätzliche Esser bedeutet für die Familie eine erhebliche Belastung. Für solche Kinder ist es dann besser, wenn sie bei Rhona im Heim aufwachsen, eine Schulbildung erhalten und regelmäßiges Essen bekommen. Unser Sponsoringprogramm hilft dabei.

Rhona und Moses, die das Projekt vor Ort leiten, sind mit der Bitte an uns herangetreten, zwei junge Frauen aus dem Slum in ihrem letzten Schuljahr finanziell zu unterstützen.

Kemigisha und Dinah sind beide in der 12. Klasse und schreiben dieses Jahr ihr Abitur. Bei beiden ist es erstaunlich, dass sie überhaupt so weit gekommen sind. Es ist im Slum alles andere als üblich, eine höhere Schulbildung zu haben bzw. diese anzustreben. Die weiterführende Schule ist teuer. Die Schulgebühren in der Grundschule von Klasse 1 - 7 liegen bei 10 € im Monat. Die weiterführende Schule kostet schon 20 €! Dazu kommen Schuluniform, Hefte, Bücher und Stifte. Wenn man bedenkt, dass eine kleine Hütte im Slum 30 € im Monat Miete kostet, ist Bildung in Uganda extrem teuer! Unser Verein greift genau hier mit dem Sponsoringprogramm.

Sponsoringprogramm
Sponsoringprogramm

Kemigisha lebt mit ihrer Mutter und den drei kleineren Geschwistern im Slum Kisenji. Der Vater hat die Familie verlassen, die Mutter versucht, die Familie mit ihrer Arbeit als Wäscherin über Wasser zu halten. Natürlich ist das sehr schwierig, weil sich kaum jemand im Slum den Luxus einer Wäscherin leisten kann.

Dinahs Eltern haben sich getrennt, als sie noch ein kleines Mädchen war. Da die Mutter arbeiten musste, sind Dinah und ihr Bruder bei der Großmutter aufgewachsen.

Kemigisha und Dinah sind 18 Jahre alt. Neben der familiären Situation ähneln sich auch viele andere Dinge: Es gibt weder regelmäßige Mahlzeiten, noch Strom im Haus. Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitungen sind unter solchen Voraussetzungen extrem schwierig. Beide leben in einer Gegend im Slum, in der Drogen, Alkohol und Gewaltverbrechen an der Tagesordnung sind.

Das Leben hat sich für die zwei verbessert, seit Rhona im Slum ihr Projekt „New Jerusalem“ begonnen hat. Sie sind in der Kirche engagiert, kommen zum Gottesdienst und anschließendem Essen. Für viele Menschen im Slum sind diese drei Mahlzeiten pro Woche, die durch die Kirche ausgegeben werden, extrem wichtig – oft ist es das einzige Essen der ganzen Woche! Auch bei Kemigisha und Dinah ist das manchmal so.

Sie möchten dieses Leben hinter sich lassen. Das geht nur durch Schulbildung.

Sponsoringprogramm
Sponsoringprogramm

Es ist erstaunlich, dass unter diesen widrigen Umständen beide überhaupt so weit gekommen sind. Kemigisha war in der 11. Klasse sogar die Beste von 81 SchülerInnen ihres Jahrganges!
Anfang des Jahres hat unser Vereinsvorstand beschlossen, die beiden jungen Frauen in ihrem letzten Schuljahr zu unterstützen. Sie sollen sich ohne zusätzlichen Stress auf das Abitur im Dezember vorbereiten können. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie ständig von den Lehrern daran erinnert wurden, dass ein Teil des Schulgeldes noch aussteht. Vorbei sind auch die Zeiten, als sie sich nicht die notwendigen neuen Bücher, Hefte und Stifte kaufen konnten.

Die Träume der beiden gehen weiter! Kemigisha will entweder Jura oder Journalismus studieren. Dinah will Fernsehmoderatorin werden. Wir hoffen, dass ihnen unsere Unterstützung hilft, ihre Träume zu verwirklichen.

Spende Stetten
16
Sep

Die Stetten-Mädls waren wieder in Aktion

Stetten is back! Hilfe aus Augsburg für die Kampala Straßenkids

Seit zwei Jahren unterstützt das Stetten-Institut Augsburg die Straßenkinder aus dem Slum Kisenji / Uganda. Es gab mehrere Sammel- und Spendenaktionen. Insgesamt kamen drei große Kisten Hilfsgüter und einiges an Geld zusammen.

Robinah, die in Deutschland lebende Co-Projektleiterin, ist an Pfingsten nach Uganda geflogen. Drei riesige Koffer mit Hilfsgütern hatte sie dabei, außerdem natürlich das Spendengeld aus Augsburg.

Jetzt die Frage aller Fragen: Was wurde mit dem Geld gemacht? Schon Tage vorher wurde bekannt gegeben, dass die Straßenkinder am Pfingstsonntag zum Projekt kommen sollen. 50 Straßenkinder jeden Alters sind der Einladung gefolgt. Es gab ein ganz besonderes Festessen, finanziert durch die Augsburger Schülerinnen. Es wurde ein Catering Service beauftragt, 250 Essen zu kochen. Diese große Anzahl war möglich, weil ein weiterer Spender das Festessen für die restlichen Gemeindemitglieder übernommen hat. So konnten alle zusammen essen und feiern.

Spende Stetten
Spende Stetten

Der große Tag war damit aber noch lange nicht vorbei. Nach dem Essen wurden Schuhe, T-Shirts und Hosen aus dem Second-Hand-Markt und Spenden aus den diversen Koffern an die Straßenkinder verteilt. Durch die widrigen Lebensumstände, die schlechte Ernährung und die mangelnde Hygiene werden Straßenkinder immer wieder krank. Wunden infizieren sich extrem schnell, TBC, Hepatitis und Drogen sind ein großes Problem. Deswegen wurde in Absprache mit den Stetten-Schülerinnen ein Teil des Spendengeldes für ärztliche Behandlungen reserviert.

Spende Stetten
Spende Stetten

Wir freuen uns, dass das Stetten-Institut die Straßenkinder unterstützt - welcher Verein kann denn schon von sich behaupten, dass er 1000 Schülerinnen hinter sich hat?

Wir danken den Schülerinnen im Namen der Kampala Straßenkids für ihre tolle Arbeit und ihre großzügige Spende!

27
Jul

Unser Sommerfest

Es spricht Bände, dass sich zu unserem Sommerfest doppelt so viele Mitglieder angemeldet haben als zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung... Aber alles gut – wir verstehen es.

Man kann es ja auch schwerlich toppen, wenn bei einem Vereinssommerfest hohe Gäste aus Uganda da sind. Zum einen braucht es bei einem solchen Anlass Präsenz, zum anderen ist die Menschheit ja per se neugierig. Und das ist auch gut so!

21 Mitglieder hatten sich zum Sommerfest angemeldet, dazu kamen unsere Gäste Rhona und Moses aus Uganda. Rhona ist die Leiterin des Projekts „Kampala Straßenkids“, ihr Mann Moses unterstützt sie in ihrer Arbeit.

Mit Absicht war der „offizielle Teil“ beim Fest kurz gehalten. Es sollte viel Raum sein für Gespräche, zum Kennenlernen der Vereinsmitglieder untereinander und zum Austausch zwischen Afrika und Europa. Von überall sind die Vereinsmitglieder angereist. Den weitesten Weg hatten natürlich die afrikanischen Freunde. Andere haben 250 Kilometer auf sich genommen, um an diesem Tag da sein zu können. Oneway natürlich! 

Pateneltern hatten endlich die Gelegenheit, die Menschen kennenzulernen, bei denen ihr Patenkind aufwächst. Unsere Briefeschreiber konnten sehen, wer sich um die Verteilung kümmert und wer für die Kids im Alltag zuständig ist. Projektpaten konnten direkt mit Rhona und Moses besprechen, was gebraucht wird.

Sogar einen Übersetzer hatten wir besorgt, damit auch die Vereinsmitglieder, die von sich behaupten, kaum oder wenig Englisch zu können, ihre Fragen stellen konnten.

Rhona und Moses hatten einen Film über ihre Arbeit im Slum Kisenji dabei, der während des Festes mehrmals abgespielt wurde. Sehr eindrucksvoll wird die Lebenssituation der Menschen dargestellt, viele Mitglieder empfanden den Film als wichtig, um die Lebenswirklichkeiten vor Ort zu verstehen.

Unser Vereinsmitglied Werner, seines Zeichens Chefkoch, hat zwei Tage lang vorgekocht und die komplette Meute mit drei verschiedenen Geschnetzelten verwöhnt. Dazu kamen Salate und verschiedene Nachtische von den Vereinsmitgliedern.

Die Quintessenz des Abends ist definitiv die, dass wir solche Feste öfter machen sollten, dass afrikanisch-europäische Feste genial sind, dass Kinder und Moses hervorragend korrespondieren und dass es einfach ein rundum gelungenes Fest war!

Vielen Dank an alle, die dieses Fest zu einem gelungenen Sommerfest haben werden lassen! 

Seid euch sicher – es war das erste, aber nicht das letzte Sommerfest von Friends 4 Friends!

Debra Leichtathletik
17
Jun

Sportliche Kids aus Kampala

Debra und die Leichtathletik

Sportlich unterwegs ist sie, unsere Debra.

Wenn ich an meine eigene Kindheit und Jugend zurückdenke, gab es alljährlich ein Ereignis, das ich ganz besonders gehasst habe – die Bundesjugendspiele! Wie schrecklich!

Alle Schülerinnen raus aus dem Klassenzimmer, hin zum Sportplatz. War das schon furchtbar genug. Aber dann auch noch 100 Meter Läufe, Weitsprung, Weitwurf, Schleuderball oder gar Langstrecke. Alles völlig unmöglich. Der geneigte Leser mag einwerfen, dass es auch bei uns sicher Schülerinnen gab, die diese Art Sport mochten. Ja, die gab es. Es waren wenige und sie wurden vom Rest der Meute ausgesprochen misstrauisch beäugt...

 

Debra Leichtathletik
Debra Leichtathletik

Und ja, es gibt diese sportlichen Kids auch in Uganda, die Leichtathletik lieben. Allen voran wohl unsere Debra. Vor nichts schreckt sie zurück, überall holt sie Preise, sei es im Weitwurf, Staffellauf, Kugelstoßen oder im Weitsprung! Die Bedingungen, unter denen Debra mit ihrem Team trainiert, sind alles andere als optimal. Der Weitsprung endet in einem gerodeten Stück Erde und die Aschenbahn ist voll spitzer Steine, was ohne Schuhe sicher nicht lustig ist.

Debra trotzt all diesen Widrigkeiten und rennt von einem sportlichen Erfolg zum nächsten. Und hat ganz offensichtlich Spaß an dem, was sie tut.

Wir sind stolz auf Debras Leistungen und wünschen ihr viel Erfolg bei den nächsten Sportevents!

Briefe Straßenkinder
13
Mai

Briefe für die Kampala Strassenkids

Briefe für die Kampala Straßenkids

Die Briefschreibaktion erfreut sich großer Beliebtheit.

Fast täglich sind die letzten beiden Wochen Briefe beim Vereinssitz in Regensburg eingegangen. Große, kleine, gelbe, weiße, pinkfarbene. Viele mit kunterbunten Stickern verziert. Hier ist die Ausbeute zu sehen. Wir haben 17 Briefe aus ganz Deutschland auf den Weg zu Robinah nach Altheim / Alb gebracht. Robinah ist eine der Leiterinnen des Straßenkinderprojekts in Kampala / Uganda. Mitte Mai fliegt sie für zwei Wochen nach Uganda. Mit im Gepäck unsere 17 Briefe und (kleine) Geschenke, dazu Post für weitere Kinder. Es werden ja insgesamt 68 Kinder im Heim und in Familien betreut.
Außerdem darf sich Robinah mit den Koffern abschleppen... Obwohl sie alleine fliegt, hat sie vier Koffer mit dabei! Drei davon mit Hilfsgütern für die Straßenkinder und für die Kids im Heim.
Große Kinderaugen sind vorprogrammiert.

 

Briefe Straßenkinder

 

Wir sind gespannt auf Robinahs Berichte und Fotos.
Wir werden euch updaten!

 

Streetkids of Kampala Schulsprecher
6
Mai

Wahl der Schüler-VertreterInnen

Ein großer Tag für Gloria und Natasha

Feierliche Vereidigung der neuen Schüler-VertreterInnen der Light House Volksschule

Am 30.03.2018 war ein bedeutender  Tag für die beiden Mädchen, die seit einiger Zeit durch unser Projekt in Kampala betreut und gefördert werden. Es fand nämlich die große Vereidigungsfeier an ihrer Schule statt. Die 14-jährige Natasha wurde zur Schulsprecherin und die zwei Jahre jüngere Gloria zur Sprecherin für religiöse Angelegenheiten ernannt. Insgesamt besteht der Schülerrat aus 13 Kindern bzw. Jugendlichen, welche jeweils für verschiedene Bereiche Verantwortung tragen.

Die Feier fand im Kreise der Schüler und ihrer Eltern statt. Viele stolze Eltern konnten sehen, wie ihre Kinder erste wichtige Aufgaben in der Gemeinschaft übernehmen. Leider haben weder Natasha, noch Gloria ein Elternteil, das an diesem wichtigen Tag im Publikum sitzen und sich mit ihnen freuen konnte. Dieses große Loch füllten Rhona (die Leiterin des Projektes), ihr Mann Moses und die anderen Kinder des Heimes aus.

Die neuen VertreterInnen der Schüler präsentierten sich mit Gesang und Tanz. Moses war dazu eingeladen, eine Rede zu halten und er unterstützte beim Ablegen des Eides durch die neu gewählten Schülersprecher.

Wie kam es überhaupt zu dieser Wahl?

Die angehenden Vertrauensschüler führen einen Wahlkampf um ihr Amt. Sie müssen sich also eine Strategie überlegen, wie sie ihr Amt gestalten wollen und darlegen, warum sie dafür geeignet sind. Gewählt wird mit Stimmzetteln. Natasha wurde von den zirka 400 Schülern zur Schulsprecherin gewählt und ist somit Leiterin aller Vertrauensschüler. Gloria hat als Sprecherin für religiöse Angelegenheiten einen Sitz in Natashas Leitungsgremium. Gewählt wurde für ein Jahr. Nächstes Jahr gibt es Neuwahlen, die wieder genauso ablaufen.

Laut dem stellvertretenden Projektverantwortlichen Moses ist die Wahl von Natasha und Gloria ein sichtbares Zeichen für das Erreichen wichtiger Ziele, wie das Vermitteln von Werten und die Entwicklung von Führungspersönlichkeiten von morgen.

Streetkids of Kampala Schulsprecher
Streetkids of Kampala Schulsprecher
Streetkids of Kampala Schulsprecher
Streetkids of Kampala Schulsprecher

 

Von unserer Seite herzlichen Glückwunsch an Natasha und Gloria für das Gewinnen der Wahl. Wir wünschen den beiden viel Geschick und Freude im Amt!

 

4x im Jahr informiert – Holen Sie sich unseren Newsletter!

Datenschutz ist uns wichtig. Friends 4 Friends nutzt Ihre Angaben, um Sie hinsichtlich relevanter Inhalte, Produkte und Dienstleistungen zu kontaktieren. Sie können sich jederzeit von jeglicher Kommunikation seitens Friends 4 Friends abmelden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung, welcher Sie hiermit zustimmen.
Holler Box