Carolyn und ihr Pilzhaus
26
Apr

Nachbarschaftshilfe in Afrika

Eine Ode an den Nachbarn!

In Zeiten von Corona helfen sich die Menschen, vor allem durch Nachbarschaftshilfe. Das ist nicht nur bei uns so, sondern auch bei unseren Projekten in Afrika.

Vor kurzem haben wir von unserem Neuzugang Prince berichtet. Inzwischen haben wir seine Schwester Trisha ebenfalls ins Programm aufgenommen. Prince und Trisha leben bei ihrer allein erziehenden Mutter mit noch zwei weiteren Geschwistern.
Alle vier Kinder in dieser Familie sind super-schlau und gehen auf die Schule, was die allein erziehende Mutter Carolyn finanziell vor ein großes Problem stellt. Immerhin kostet das alles eine Stange Geld.

Weil nun die Schulgebühren für die beiden Geschwister von unserem Verein übernommen werden, konnte sich die Mutter ein kleines Unternehmen aufbauen. Gemeinsam mit den Kindern hat sie zwei Holzhäuser gebaut – eines für die Hasen-, das andere für die Pilzzucht.  Diese gedeihen in der schwülen Wärme von Kampala gut und haben bis vor kurzem reißenden Absatz gefunden. Dann kam Corona und die Schließung des Marktes. Also muss man sich irgendwie anders behelfen.

Moses mit Enkel

Umso besser, wenn man einen liebenswerten Nachbarn hat. Wir sprechen von Moses, der „unsere“ Schüler und Studenten betreut. Moses hat einen Garten ganz in der Nähe seines Hauses. Dort baut er Kartoffeln, Maniok, Süßkartoffeln und Kochbananen an. Carolyn und ihre vier Kinder wohnen nicht weit entfernt.

Gerne hilft Moses mit den Früchten seines Gartens aus, um die Familie zu unterstützen. Wir wissen es nicht sicher, aber wir können uns vorstellen, dass Moses dafür in den Genuss eines tollen Pilzgerichtes gekommen ist oder noch kommt...

 

 

Carolyn, Trisha und Prince: Durch Nachbarschaftshilfe geht Vieles einfacher.

An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an alle, die sich um andere kümmern. Bei uns genauso wie in Afrika.
Es sind die vielen kleinen und größeren Gesten, die zählen und die das Leben so wertvoll machen.

 

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