News Archives - Friends 4 Friends e.V. Regensburg
Taufe von Faith
5
Apr

Lovina – Schicksal auf Afrikanisch

Schicksal bringt Glaube und Chance!

Etwa vor einem Jahr hörten wir die Geschichte von Lovina zum ersten Mal. Ein Mädchen ohne Eltern, das endlich ins Heim vom Projekt Straßenkinder aufgenommen wird...

Sechs gute Jahre verbringt sie dort. Wir sprechen hier nicht von Luxus, sondern Sicherheit und Geborgenheit plus drei Mahlzeiten am Tag und Schule. Schlafen im Schlafsaal mit fünf anderen Mädchen.

Dann kommt das neue Gesetz, das besagt, dass alle Kinder maximal drei Jahre im Heim bleiben dürfen. Im Alter von 13 Jahren wechselt Lovina also zu einer Bekannten, die alleine im Slum lebt. Die Frau hat wenig Zeit für das Mädchen, sie muss bis spät in die Nacht am Markt arbeiten, um überhaupt über die Runden zu kommen. Sie geht zur Schule, erledigt Hausarbeit, holt Wasser, geht einkaufen. Leider auch nachts.

Dabei wird sie von einem jungen Mann aus der Nachbarschaft überfallen und vergewaltigt. Mit 13 Jahren. Sie erzählt niemandem davon, sie schämt sich. In der Schule geht es bergab. Lovina ist ständig müde, kann sich nicht konzentrieren. Der Lehrerin fällt das auf und sie bestellt die Bekannte, bei der sie wohnt, in die Schule. Sie soll mit Lovina ins Krankenhaus gehen und einen Schwangerschaftstest machen. Dieser ist... positiv! Lovina ist schwanger.

Lovina vor dem Frisörladen
Lovina Haare flechten

Was nun?

Ein Abbruch kommt im religiösen Umfeld des Mädchens nicht in Frage.

So wird Lovina mit 14 Jahren Mutter. Erstaunlicherweise verzweifelt sie nicht an ihrer Lage. Sie nennt ihre Tochter Faith, Glaube.

Lovina möchte nicht mehr in die Schule zurück. Ihr größter Wunsch ist, Friseurin zu werden. In den meisten Ländern Afrikas bekommt man als Lehrling keinen Lohn, sondern muss für die Ausbildung bezahlen. Hier kommt unser Verein ins Spiel – der Erlös des Weihnachtssingens in einer Regensburger Kirche und eine private Sponsorin machen es möglich, dass Lovina ihren Traum verwirklichen kann. Seit Februar lernt sie nun in ihrem Traumberuf. Momentan wird zwar nur an einer Puppe geübt, aber komplizierte Zöpfe flechten will gelernt sein.

Ihre Tochter Faith ist zu dieser Zeit in Obhut einer Tagesmutter, die von einer weiteren Sponsorin bezahlt wird.

Go, girl, go! Mit dieser Ausbildung zur Friseurin wird Lovina in zwei oder drei Jahren auf eigenen Beinen stehen. Wir freuen uns mit ihr über diese riesengroße Chance.

 

 

Vielen herzlichen Dank an alle SpenderInnen, die zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen haben und noch beitragen werden!

 

Zähneputzen-Bürste
30
Mrz

Gesundheitsschulungen: Gesunde Ernährung & Infektionskrankheiten

Wir trotzen den Viren und Bakterien!

Wie schützt man sich vor Ansteckung mit Infektionskrankheiten? Auch dieses sehr aktuelle Thema wurde in Alinas Gesundheitsschulung behandelt…

Zuerst aber noch ein anderes sehr wichtiges Thema. Der Ursprung des Home of Good Hope lag und liegt ja darin, so vielen Kids wie möglich zumindest einmal am Tag eine warme Mahlzeit zu geben. Bei einer teilweise doch sehr limitierten Auswahl an Nahrungsmitteln soll das Thema Gesunde Ernährung trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen - nicht vergessen werden. Alina erzählt:

„Außerdem habe ich zum Thema Gesunde Ernährung zusammen mit den Kindern ein Plakat gestaltet. Dazu habe ich Bildchen von verschiedensten Nahrungsmitteln ausgedruckt und laminiert, welche dann in die Zonen der Ernährungspyramide auf dem Plakat einzuordnen waren und festgeklebt wurden. Da war ich anfangs sehr unsicher, da ich nicht wusste, wie groß das Vorwissen der Kinder in diesem Bereich war. Meistens waren sich alle aber doch sehr schnell einig und lediglich bei dem ein oder anderen Punkt herrschte Diskussions- und Erklärungsbedarf.“

Wie wichtig der Schutz vor Ansteckung ist, sehen wir in der aktuellen Coronakrise. Dazu kommt, dass im Township HIV/Aids und Tuberkulose weit verbreitet sind. Wir können nur hoffen, dass die Kids sich jetzt an Alina und ihre wichtigen Ratschläge erinnern:

„Mit meiner Vorschulklasse - bestehend aus etwa 15 Kindern von fünf bis sieben Jahren - habe ich besprochen, wie man sich vor Krankheiten und Infektionen schützen kann oder zumindest das Ansteckungsrisiko reduziert. Dabei bin ich auf ganz grundlegende Dinge wie regelmäßiges Händewaschen, Mund bei Husten und Niesen bedecken und vor allem das besonders vorsichtige Umgehen mit offenen Wunden und Blut eingegangen.“

 

 

Ernährungspyramide. Ansteckung durch gesunde Ernährung vermeiden.

Wir hoffen, dass bei den Kids so viele Informationen wie möglich in tägliche Praxis übergehen.
Vielen Dank dir, Alina, für deinen Einsatz!

 

Markt-Afrika
29
Mrz

Was bedeutet Corona für den afrikanischen Kontinent?

Viren kennen keine Grenzen!

Nein! Jetzt auch noch bei Friends 4 Friends ein Artikel über Corona... Man mag es schon gar nicht mehr hören. Aber man muss. Man muss hinhören. Denn Corona in Afrika ist nicht Corona in Europa.

Hier in Europa sitzen wir nun im Home Office, gehen nur noch raus, wenn es sein muss. Viele von uns haben Einbußen im finanziellen Bereich. Wir sorgen uns, dass wir nicht genügend Intensivbetten haben werden. Wir streiten im Supermarkt um die letzte Rolle Klopapier. Es werden Atemmasken zu irrwitzigen Preisen verkauft.

Wir kaufen aber auch gerne für die 70-jährige Nachbarin mit ein. Wir solidarisieren uns mit den Schwächeren unserer Gesellschaft und zeigen das auch gerne nach außen. Das ist gut so.

Aber wir sind keine Insel – es gibt auch sehr viele Schwächere außerhalb unserer eigenen Gesellschaft.

Schauplatz Afrika

Zum Beispiel Uganda oder Namibia. Wie soll das, vor allem in den Townships, mit Social Distancing klappen, wenn in einer Hütte - in der Größe vergleichbar mit einer deutschen Garage - acht Personen leben? Vom Säugling bis zum Greis versteht sich. Ausgangssperre in diesen Ländern?

Ausgangssperre in Afrika bedeutet, dass die Menschen, die oft sowieso schon kein geregeltes Einkommen haben, nun gar nichts mehr verdienen können. Die wenigsten Menschen können ihren Arbeitsplatz nach Hause verlegen. Sie arbeiten als Tagelöhner, Autowäscher oder als Verkäufer auf dem Markt. Können sie nicht mehr arbeiten, gibt es auch kein Geld. Wir sprechen hier von Menschen ohne ein Guthaben auf der Bank. Wir sprechen von Menschen, die nie ein Bankkonto hatten.

Die meisten Menschen in Afrika gehen zum Einkaufen nicht in den Supermarkt – hier werden Dinge des täglichen Bedarfs auf den lokalen Märkten gekauft. Täglicher Bedarf ist in diesem Falle wörtlich zu verstehen. Ist Geld da, dann wird eingekauft, ist keines da, wird gehungert. Das ist die Realität, auch schon vor Corona. Es kann nicht vorausschauend eingekauft werden, wenn jeder Tag rein finanziell gesehen eine neue Herausforderung ist. Abgesehen vom rein finanziellen Aspekt gibt es in den meisten Haushalten in Slum oder Townships weder Strom noch fließendes Wasser. Eine Bevorratung von Lebensmitteln ist schon aus diesem Grunde nur sehr eingeschränkt möglich.

Utensilien-Hilfspaket
Corona Hampers-Übergabe
Township-Namibia
Weg zur Kirche- Uganda

Krankenversorgung in Afrika

Manche Personen in der westlichen Welt behaupten, dass Corona Afrika nicht besonders treffen wird, mit der Begründung: Es gibt dort ja vor allem junge Menschen. Das ist reichlich kurz gedacht. Auch die jüngere Generation hat Vorerkrankungen. In manchen Slums und Townships liegt die HIV-Rate bei 20%, dazu kommen TBC, Hepatitis und Malaria. Nicht zu vergessen das Prinzip der Großfamilien, die alle unter einem Dach leben. Normalerweise sind die Menschen tagsüber draußen, gehen zur Arbeit oder zur Schule. Nun sollen sie zu Hause bleiben. Den nötigen Abstand zueinander halten, ist weder auf der Straße noch zu Hause möglich. Seniorenheime sind in den meisten Ländern Afrikas unbekannt. Dadurch ist die Ansteckungsgefahr für die Älteren viel höher als bei uns. Zumal es in vielen Haushalten an den einfachsten Dingen fehlt. Ich spreche hier nicht von Desinfektionsmitteln, ich spreche von Seife und Wasser. Ich spreche von mehr als einem Teller für alle, ich spreche von einem Löffel für jede Person im Haushalt.

Die Gesundheitssysteme funktionieren schon teilweise in unseren Breitengraden nicht. Die Systeme in den meisten Ländern Afrikas sind auf eine derartigen Krise gar nicht ausgelegt. Außerdem wachsen die Überlebenschancen in vielen Ländern Afrikas mit dem Kontostand. Die wenigsten Afrikaner haben eine Krankenversicherung und können sich eine Versorgung im Krankenhaus jetzt schon nicht leisten. Auf der anderen Seite gibt es irrwitzig teure Privatkliniken für diejenigen mit einem dicken Bankkonto.

All das mag uns momentan mit unseren eigenen Problemen zweitrangig erscheinen, aber die Coronakrise in Afrika wird zu einer eigenen Krise werden. Durch die zusätzliche Verarmung ganzer Gesellschaften durch die Pandemie werden neue Flüchtlingsströme ausgelöst. Und das betrifft dann wiederum auch die reichen Staaten des Globalen Nordens.

Menschen in Afrika, Indien und Südamerika in dieser Not zu helfen, ist nicht nur unsere Pflicht, sondern auch purer Eigennutz. Viren kennen keine Grenzen. Das Virus ist erst dann wirklich besiegt, wenn es überall auf der Welt verschwunden ist.

Hilfspakete für Uganda und Namibia

Friends 4 Friends möchte auch in dieser Krise über den eigenen Tellerrand schauen. Solidarität zeigen mit den Schwächeren, das sollte nicht nur in unserer eigenen Gesellschaft die Norm sein. Das sollte für alle Menschen auf dem gesamten Planeten gelten.

Wir haben beschlossen, für die ärmsten Familien aus unseren beiden Programmen Hilfspakete vor Ort zusammenstellen zu lassen. Inhalt: Haltbare Nahrungsmittel, Obst, sauberes Wasser, Seife, Desinfektionsmittel. Unsere Partner vor Ort wissen, was nun am nötigsten gebraucht wird.

 

Dafür benötigen wir Hilfe – von jedem einzelnen: für die Schwächsten in Afrika, Kinder, Frauen, Alte und Kranke.

 

 

Zähneputzen-Titelbild
26
Mrz

Gesundheitsschulungen: Hand- & Zahnhygiene

Saubere Hände, blitzende Zähne

Gerade jetzt, wo das Coronavirus weltweit wütet, sollte uns bewusst sein, wie wichtig Basiswissen über Hygiene (Hände und Zähne) und Gesundheit ist…

Könnt ihr euch noch an unsere Volontärin Alina erinnern, die letztes Jahr für drei Monate im Home of Good Hope (HOGH) mitgearbeitet hat? Nach ihrer Rückkehr erzählte sie uns, was sie im Gesundheitsbereich für Schulungen durchgeführt hatte:

Thema: Hände waschen

„Zuerst ging es einmal um die Basics… Hände waschen! Das ist mir natürlich gleich in den ersten Tagen im HOGH aufgefallen. Zwar fand ich es grundsätzlich sehr gut, dass sich alle Kinder vor dem Essen die Hände waschen müssen. Die Umsetzung war jedoch nicht optimal, da zum einen das dafür bereitgestellte Wasser nach den ersten Waschgängen total verdreckt war, aber auch, weil es sich dabei eher um ein kurzes Benässen oder Abkühlen der Hände handelte. Deshalb habe ich einige Blockseifen gekauft und mit den jüngsten Vorschulkindern (ca. 50 Kinder) einen Vormittag lang geübt, wie richtiges Händewaschen funktioniert (Handinnenflächen, Handrücken, zwischen den Fingern, Zeit lassen usw.). Außerdem hat jedes der teilnehmenden Kinder ein Stück Seife mit nach Hause bekommen.“

Zähne putzen

Was uns schon im frühen Kindesalter durch unsere Eltern und später auch in der Schule durch zahlreiche Demonstrationen verinnerlicht wurde, ist das Zähne putzen. Könnt ihr euch noch an das Einfärben eurer Zähne oder der Zähne eurer Kinder erinnern, um die Gründlichkeit des Putzens zu überprüfen? Auch im HOGH - mit der Hilfe von Alina - wird Wert darauf gelegt den Kindern Zahnhygiene zu vermitteln:

Zähne putzen - Becher
Seife zum Hände waschen

„Monica hat wohl vor einiger Zeit schon das Ritual eingeführt, dass sich die Kleinen täglich nach dem Essen in der Suppenküche die Zähne putzen. Dies wurde aber leider nicht mehr gemacht. Im Gespräch mit einem Jungen aus der Suppenküche erfuhr ich dann noch, dass sich einige im Township den Mund lediglich mit Salzwasser ausspülen und nicht wirklich Erfahrungen mit Zahnhygiene haben. Deshalb wollte ich das Zähneputzen vor Ort wieder zur Gewohnheit machen.
Ich habe für (fast) alle Kinder, die vor 12 Uhr in der Suppenküche essen, Zahnbürsten organisiert und mit ihrem Namen beschriftet, um dann täglich mit ihnen zusammen die Zähne zu putzen. Das war mit der großen Anzahl an Kindern meistens etwas chaotisch, aber bestimmt sinnvoll. Die Zahnbürsten wurden nur teilweise neu gekauft. Auf Anraten Monicas habe ich auch die alten, schon benutzten Zahnbürsten, die noch in der Suppenküche in einer Box verstaut waren, in abgekochtem Salzwasser gereinigt und neu verteilt. Ich habe auch überlegt, den Kindern ihre Zahnbürsten mit nach Hause zu geben. Allerdings hatte ich Bedenken, ob sie dort die tägliche Mundhygiene konsequent weiterführen. Natürlich gab es auch beim Zähne putzen zuerst einen Crashkurs, wie das ganze auszusehen hat, sodass keine Stellen vergessen werden.“

 

Doch das war noch nicht alles.
Was Alina noch für Schulungen im Bereich Gesundheit durchgeführt hat, darüber wird im nächsten News-Artikel berichtet…

 

Streichelzoo+Gruppe
15
Jan

Alina in Katutura: Ein Schlussbericht, Teil 2

Staunende & strahlende Kinderaugen

Eindrücke, die man im Township von Katutura sammelt, bleiben unvergessen. Hier der zweite Teil von Alinas Schlussbericht.

Und nach so viel Herzlichkeit wollte ich natürlich zumindest ein bisschen etwas zurückgeben, dafür war ich schließlich auch hier.
In meinem letzten Bericht habe ich bereits erzählt, dass ich täglich eine eigene Vorschulklasse unterrichtet habe, welche im Januar in die Grundschule startet. Da werde ich natürlich ganz besonders an jeden einzelnen denken und die Daumen drücken, dass das ABC und die Zahlen bis dahin noch sitzen. Zu Hause haben sie nämlich leider nicht die Möglichkeit zu üben, so kann das ein oder andere nach zwei Monaten Weihnachts- und Sommerferien schon einmal vergessen werden.

Als Belohnung für die fleißige Arbeit während des Unterrichts haben wir gemeinsam einen Ausflug zum Streichelzoo gemacht. Für die Kinder ein ganz besonderer Tag, sie kamen frisch gewaschen, mit sauberer Kleidung und sogar (fast) alle pünktlich. Es ist keine Selbstverständlichkeit aus dem Township in Katutura mal rauszukommen. Mit einem gemieteten Minibus starteten wir unseren Tag in Richtung Streichelzoo. Das erste Highlight, denn für manche Kinder war dies die erste Autofahrt ihres Lebens. Demnach kamen sie aus dem schauen und staunen gar nicht mehr raus. Dort angekommen ging es weiter mit Tieren füttern und beobachten. Absoluter Hingucker für alle: der wunderschöne Pfau. Danach konnten sich die Kinder am Spielplatz und im Bällebad austoben, während ich Sandwiches und Snacks als Stärkung vorbereitete.
Mit einigen Schulkindern, welchen ich gemeinsam mit zwei anderen Volontären häufig Nachhilfeunterricht vor allem in Mathe gegeben hatte, ging es eines Tages ins Schwimmbad. Auch da hatten alle sehr viel Spaß. Außerdem bauten wir Volontäre ein kleines Klettergerüst aus alten Reifen hinter der Suppenküche für die Kinder zum Spielen.

Ausflug nach Penduka

Kurz vor meiner Abreise organisierte ich noch einen etwas größeren Ausflug. Ich wollte mit den Kindern in Penduka zelten. Penduka bedeutet "Wacht auf" und ist ein ganz besonderer Ort in Katutura. Dieser liegt direkt an einem Staudamm, wodurch alles in einem saftigen grün erscheint und die Trockenheit Namibias für einen
Augenblick vergessen wird. Penduka ist außerdem ein Sozialunternehmen, das benachteiligten Frauen Entwicklungsmöglichkeiten und Ausbildungen in verschiedenen Bereichen bietet.

 

Schubkarrenlaufen
Streichelzoo-Snacks in Katutura

Eine spezielle Bedeutung hat dieser Ort auch für Monicas Suppenküche, denn hier wird das Essen zubereitet. Als ich dort einmal geholfen habe, war ich, als ich um 7 Uhr morgens eintrudelte, im Übrigen baff. Ich hatte eine Gruppe aus mindestens acht Leuten erwartet, doch es waren lediglich zwei, darunter Monicas Sohn Greg, die jeden Tag eine frische Soße aus Gemüse und Fleisch oder Fisch mit Maisbrei oder Reis für 800 Kinder kochen. Anschließend werden die vollen Töpfe von Peacemaker, ebenfalls ein Sohn von Monica, abgeholt und nach Goreangab gebracht. Peacemaker erledigt übrigens auch den Einkauf und besorgt wöchentlich alle nötigen Zutaten. Dabei wird auf gute Qualität der Produkte geachtet.

Aber zurück zu meinem Ausflug. Aus zelten wurde schließlich eine Übernachtung in den dortigen Ferienhäusern, die eigentlich von Touristen genutzt werden. Aber die nette Dame hatte (Dank Monicas Verhandlungskünsten) für die Kinder aus Goreangab einen guten Preis angeboten. Für insgesamt 25 Mädchen und Jungen zwischen sieben und 15 Jahren, die Monica ausgesucht hatte, haben wir verschiedenste Spiele vorbereitet. Von Eierlaufen, Äpfel schnappen und Schubkarrenrennen, über Dosenwerfen bis hin zu Twister war für jeden etwas dabei. Zwischendurch wurde immer wieder gesungen und getanzt. Abends haben wir Würstchen gegrillt und die mitgebrachten Salate gegessen, ehe wir es uns am Lagerfeuer mit Marshmallows gemütlich gemacht haben. Ein Höhepunkt für die Kinder war mit Sicherheit auch die warme Dusche vor dem Schlafengehen und ein gemütliches Bett mit genug Platz, denn auch davon können viele von ihnen zu Hause nur träumen. Diese zwei Tage werden wohl nicht nur die Kinder, sondern auch ich nie wieder vergessen.

Rückkehr nach Hause

Ein perfekter Abschluss kurz vor meiner Heimreise. Mitte Dezember bin ich wieder am Flughafen in München gelandet. Meine Familie und Freunde waren also schon voll in Weihnachtsstimmung, aber für mich war das, um ehrlich zu sein nicht gerade die beste Zeit, um nach Hause zurückzukommen. Als wäre der Kulturschock nicht ohnehin schon groß genug, wird man mit gut gemeinten Fragen wie was es denn dieses Jahr an Heiligabend zu Essen geben soll oder welche Geschenke man gerne hätte, gequält. Lappalien, über die namibische Mädchen und Jungen in meinem Alter nicht nachdenken. Richtig angekommen bin ich jetzt wohl immer noch nicht. Mit meinen Gedanken bin ich noch sehr häufig in Namibia und verarbeite alle Erfahrungen und Eindrücke. Allerdings bin ich mir sicher, dass es mich früher oder später wieder dorthin verschlägt.

 

Vielen Dank noch einmal für alles Alina! Die Kids in Namibia werden sich garantiert sehr gerne an die Zeit mit dir erinnern!
Und sie würden sich sicher auf eine Wiedersehen mit dir freuen!

 

Alina+Kids
2
Jan

Alina in Katutura: Ein Schlussbericht, Teil 1

Erwartungen vs. Realität in Katutura

Alina ist mittlerweile wieder zurück in Deutschland. Hier ihre abschließenden Gedanken zu ihren Erlebnissen in Katutura...

Heute möchte ich rückblickend über meinen dreimonatigen Aufenthalt in Namibia berichten, der mich sicherlich sehr geprägt und weiterentwickelt hat.
Vor meiner Reise wusste ich nicht wirklich viel darüber, was mich in Namibia erwarten wird. Ich wusste, dass ich drei Monate in einer Suppenküche mithelfen werde, in der hunderte Kinder, viele HIV- positiv, täglich eine warme Mahlzeit bekommen. Ich wusste, dass ich im Armenviertel Katutura leben werde, das übersetzt Ort, an dem wir nicht leben wollen, bedeutet. Und ich wusste, dass ich erstmal auf mich allein gestellt sein werde. Dementsprechend war ich vor meiner Abreise etwas nervös.

Jetzt kann ich jedoch sagen, dass Monica’s soupkitchen alles andere als nur eine Suppenküche ist. Für viele Kinder ist diese Wellblechhütte in Goreangab ein Ort, an dem sie nicht nur täglich essen bekommen, sondern auch spielen, lernen und einfach Kind sein können. Die Helferinnen teilen oft Malsachen, Murmeln, Bälle oder Springseile aus, womit sich die Kinder ihre Zeit vertreiben. Teure Spielsachen sind da gar nicht nötig. Außerdem achten Monica und ihre Helferinnen sehr auf das Wohlergehen und die Gesundheit der Kinder. So wird ein Kind im Falle einer Verletzung sofort nach Regeln der Erste Hilfe verarztet.

Aber nicht nur bei kleineren Spieleunfällen, sondern auch bei größeren Problemen wird nicht weggesehen. Vor allem Monica kennt die familiären Hintergründe sämtlicher Kinder und sorgt im Falle einer HIV Erkrankung dafür, dass die Betroffenen die nötige Behandlung und Medikamente erhalten. Regelmäßig werden den Kindern und
Jugendlichen auch die Haare gewaschen oder Finger- und Fußnägel geschnitten, falls dies zu Hause nicht geschieht. Aber auch Sachspenden wie Schuhe oder Unterwäsche werden immer wieder verteilt. Doch Körperhygiene ist lange nicht das einzige, woran es den Kindern in Goreangab fehlt. Vielmehr sehnen sie sich nach Wertschätzung, Zuneigung und Liebe und gerade das wird ihnen in der Suppenküche gegeben.

Reifen-HOGH in Katutura
Alina und Kind in Katutura

Du bist nicht auf dich allein gestellt!

Diese Erwartung wurde also schon einmal weitaus übertroffen. Auch bin ich im Nachhinein sehr froh, mich dazu entschlossen zu haben, im Township Katutura zu wohnen. Natürlich hätte ich mich auch in einem Hostel in Windhoek City einnisten können, was sicherlich einiges vereinfacht hätte, aber ich habe dort so viele Menschen kennengelernt, die in diesem Viertel aufgewachsen sind und mir so freundlich und offen gegenübergetreten sind, wie man es aus Deutschland nicht kennt. So wurde ich beispielsweise zu Grillfesten, sogenannten Braais eingeladen, besuchte gemeinsam Gottesdienste der verschiedenen Stämme Namibias und tanzte auf einer traditionellen Hochzeit des Stammes Damara.

Auch die Sorge, dass ich auf mich allein gestellt bin, war schnell vergessen - nämlich nach meinem ersten Besuch in der Suppenküche.
An diesem Tag wurde ich von dutzenden strahlenden Kindern umarmt und die Helferinnen dort hatten von Beginn an immer ein offenes Ohr für sämtliche Anliegen meinerseits und unterstützen mich soweit es ging. Charmaine, eine Helferin, die mir besonders ans Herz gewachsen ist, sagte in meiner ersten Woche sogar zu mir: ,,Alina, tell your Mom that she doesn’t need to worry because you also have a Namibian Mom here‘‘. Da fühlt man sich natürlich gleich willkommen und alles andere als alleine.

 

Soweit Alinas Beobachtungen, im zweiten Teil erzählt sie von kleinen und großen Überraschungen für die Kids!

 

Prince und seine Mutter
6
Dez

Prince – Unser Neuzugang in Uganda

Ein Prince als Apotheker

Immer wieder werden wir gefragt, wie wir eigentlich die Kinder aussuchen, die bei uns ins Förderprogramm aufgenommen werden. Das ist schnell erklärt...

In Uganda brauchen alle Kinder aus dem Heim einen Sponsor (also zum Beispiel einen Verein wie Friends 4 Friends), sonst könnten sie dort nicht wohnen. Bei diesem Projekt machen uns die jeweiligen Projektleiter auf ein Kind aufmerksam, das dringend gefördert werden sollte.

So geschehen mit „unserem“ Prince. Warum wurde nun gerade er in unser Programm aufgenommen?

Prince kommt aus einer Familie mit fünf Kindern, seine Mutter ist allein erziehend. In den Genuss des Bildungssystems kam sie selbst nur sehr kurz, aber sie legt großen Wert darauf, dass alle ihre Kinder regelmäßig in die Schule gehen. Um das zu finanzieren, verkauft sie tagsüber auf dem Markt Samosas (gefüllte Teigtaschen). Abends wäscht sie für Reichere die Wäsche. Solange die Kinder noch kleiner waren und die Grundschule besuchten, war es gerade so möglich, alle Kosten abzudecken.

Brief Prince
Prince

Doch nun stellte sich heraus, dass alle fünf Kiddies sehr schlau sind. Prince ist nun schon das zweite Kind, das in die weiterführende Schule gehört. Da wird’s dann irgendwann schwierig für eine alleinerziehende Frau, selbst mit zwei Jobs ...

Seit Juni d. J. finanziert Friends 4 Friends die Schule von Prince. Er lieferte ein super Zeugnis und ist obendrein Schulsprecher. Außerdem weiß Prince ganz genau, was er mal werden will – nämlich Apotheker. Das ist für ein Kind mit 13 Jahren nicht gerade der typische Berufswunsch. Bei uns würde man sich in diesem Alter Berufsfelder wie Pilot, Youtuber oder Fußballspieler erwarten.

Wie auch immer – wir wollten von Prince wissen, warum er sich gerade diesen Beruf ausgesucht hat: Laut seinem Brief hat er zwei ältere Freunde, die seine Vorbilder und eben Apotheker sind. Außerdem ist er überzeugt davon, dass sein Land mehr Menschen im medizinischen Bereich braucht!

 

Hut ab! Wir werden unseren Teil dazu beitragen, dass Uganda in Zukunft einen Apotheker mehr bekommt!

 

10
Nov

Erfahrungsbericht von Alina – Teil 2

Zähne putzen leicht gemacht!

Im ersten Teil von Alinas Erfahrungsbericht hat sie uns vom Unterricht für die Vorschüler und von der Essensausgabe in der Suppenküche erzählt. Hier folgt der zweite Teil zum Thema Hygiene...

Viele der Kinder bleiben auch vor oder nach dem Essen noch zum Spielen in der Suppenküche. Für mich ist das meistens die schönste Zeit des Tages, da die Kinder dabei voller Energie und Freude sind und ich merke, wie sich die Mädchen und Jungen an kleinen Dingen erfreuen. Die Kinder toben herum, wir springen Seil, machen Seifenblasen oder es wird gekuschelt. Manchmal bereite ich kleine Spiele wie Dosenwerfen oder Stopptanzen vor, was von den Kindern mit großer Begeisterung angenommen wird.

Seit der letzten Woche habe ich mich auf das Thema Gesundheit und Hygiene fixiert und kleine Workshops vorbereitet, um den Kindern in diesem sehr wichtigen Bereich mehr Wissen mit auf den Weg zu geben. Im Zuge dessen haben wir beispielsweise gemeinsam ein Plakat zum Thema Ernährung gestaltet sowie die Zähne geputzt, wozu jedes der teilnehmenden Kinder eine eigene Zahnbürste bekommen hat. Ich habe den Kindern viele Grundlagen der Zahnhygiene erklärt, da viele von ihnen bisher lediglich die Zähne mit Salzwasser gereinigt haben.

Erfahrungsbericht-Alina-Hände waschen
Erfahrungsbericht Alina Zähne putzen

Die Wasserversorgung in Goreangab ist nicht selbstverständlich und funktioniert durch vereinzelte, öffentliche Wasserstationen. Für die nächsten Wochen habe ich noch einige weitere Projekte geplant, unter anderem einen Erste-Hilfe Crashkurs und Computerunterricht für die Älteren.

Fazit

Insgesamt kann ich festhalten, dass die Arbeit in dem Projekt viele spannende Erfahrungen mit sich bringt und ich mich sehr wohl fühle. Eines der Dinge, die mich von meinem ersten Tag an am meisten begeistert haben, ist die Lebensfreude, die alle trotz ihrer für uns schwierigen Lebensumstände zeigen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, die Möglichkeit zu haben, im Rahmen von Friends 4 Friends in Monica’s Soupkitchen mitzuwirken. Ich freue mich auf meine noch verbleibende Zeit im Home of Good Hope.

Vielen Dank Alina für dein Engagement und deine Zuverlässigkeit! Wir können uns keine bessere Volontärin wünschen!

 

Fred-in Uniform
3
Nov

Fred: Was wurde aus dem Azubi?

Vom Azubi zum Schweißer!

Was macht denn eigentlich unser Azubi Fred? Er ist schon lange kein Azubi mehr, er ist ausgebildeter Schweißer. Der Weg dorthin war lang und nicht gerade einfach, doch er hat es geschafft!

Fred ist sowieso schon unter ungünstigen Vorzeichen aufgewachsen. Seine Mutter verstarb, als er noch ein Baby war, sein Vater war alleinerziehend, musste arbeiten und konnte dem Kleinkind nicht so viel Aufmerksamkeit widmen, wie vielleicht gut gewesen wäre.

Dadurch landete Fred als noch sehr kleines Kind auf der Straße. Es war ein sehr ungesundes Leben – auf der Straße, im Kindergefängnis (in Uganda wird man als Kind gerne mal eingesperrt nur aufgrund der Tatsache, dass man eben auf der Straße lebt), er kam in Kontakt mit Drogen und gewalttätigen Menschen. Erst viel später hat er Rhona kennen gelernt und wurde ins Kinderheim aufgenommen. Bei Straßenkindern, die sehr lange auf der Straße waren, ist es sehr schwierig, sie dauerhaft im Heim zu halten. Den meisten sind die Regeln zu viel und zu streng, viele können sich an Vereinbarungen nicht halten. Oft gehen solche Kinder dann zurück auf die Straße. Auch bei Fred war das so. Mehrmals.

Fred, Rhona und Lehrherr
Fred mit Werkzeug

Fred sagt: "Der Weg ist das Ziel."

Aber dann ist er geblieben. Für die Regelschule war er damals schon zu alt. Lesen und Schreiben kann er nur bruchstückhaft, aber auch damit kann man in Uganda eine praktische Ausbildung machen.

Drei Jahre hat Fred bei seinem Lehrmeister den Beruf des Schweißers erlernt. Zum Abschluss seiner Ausbildung hat er von unserem Verein eine ganze Kiste mit Werkzeug bekommen. Inzwischen hat er sich als Schweißer selbstständig gemacht und erledigt kleine und große Schweißarbeiten für Privatleute aber auch Firmen.

Wie das geht ohne Lesen und Schreiben?

Das Zauberwort heißt Handy! Dieses ungemein nützliche Tool ist auch in Afrika ein Alltagsgegenstand geworden. Fred bekommt seine Aufträge telefonisch, besiegelt werden sie per Handschlag.

Inzwischen ist Fred aus dem Heim ausgezogen und lebt in der Nähe der Kirche „New Jerusalem“ in Kisenji. Nach wie vor ist er seiner Patin Manu sehr verbunden. Geschenke und Briefe gehen hin und her, Fotos werden mitgeschickt. Die Briefe von Manu schmücken das neue Heim.

In der Gemeinde ist er auch aktiv dabei – er trägt riesige Bananenstauden, repariert alte Autos und hilft bei allem, wo kräftige Männerarme gebraucht werden.

 

So kann die Zukunft für ehemalige Straßenkinder aussehen – unser Fred macht es vor. Wir sind sehr stolz auf das, was er erreicht hat! 

 

volontärin-alina-welcome
27
Okt

Bericht von Volontärin Alina – Teil 1

Alina @ work!

Unsere Volontärin Alina ist seit September in Namibia und arbeitet im Home of Good Hope. Hier sind ihre Erfahrungen bis jetzt ...

„Tempo fluid“ – dieses Sprichwort beschreibt ziemlich genau das, was ich zurzeit durchlebe. Wenn ich auf den Kalender schaue, wird mir bewusst, dass die Hälfte meiner Zeit als Volontärin in Namibia bereits vorüber ist. In den letzten sieben Wochen habe ich viele Dinge erlebt, die alle meine Erwartungen übertroffen haben.

An meinem ersten ,,Arbeitstag‘‘ in der Suppenküche im Township von Windhuk wurde ich von Monica und ihrem gesamten Team, bestehend aus Peacemaker und einigen Helfer/-innen, mehr als herzlich empfangen. Mit den liebevoll verzierten Worten ,,Welcome to HoGH (Home of Good Hope) Alina“ wurde ich in der kleinen Wellblechhütte begrüßt, in der mittlerweile täglich um die 800 Kinder eine warme Mahlzeit, ein Stück Obst und Wasser bekommen. Aber nicht nur das Team, sondern auch die Kinder haben mir den Anfang leicht gemacht, indem viele von ihnen auf mich zuströmten und sich an meine Beine klammerten.

Mein Alltag besteht darin, jeden Morgen ab 9 Uhr zunächst eine Vorschulklasse aus ca. 15 Kindern zu unterrichten und sie auf die erste Klasse vorzubereiten. Das Schuljahr in Namibia beginnt nicht wie in Deutschland im September, sondern im Januar. Bis dahin müssen Grundlagen wie Farben, Formen oder die Zahlen bis 20 vorhanden sein, denn die meisten von ihnen haben nicht Möglichkeit, diese Kenntnisse Zuhause bei ihren Eltern zu entwickeln.

Volontärin-Unterricht-1
Volontärin-Unterricht-3

Basic Education

Für die meisten von ihnen ist es sogar die erste Erfahrung im Bildungsbereich, weshalb die Kinder sich vor allem auch an ein strukturiertes und konzentriertes Lern- und Sozialverhalten gewöhnen müssen.
Eine weitere Herausforderung im Unterricht mit den Kindern stellt die sprachliche Barriere dar. Zwar ist Englisch die Amtssprache Namibias, dennoch sprechen einige von ihnen nur Afrikaans oder ihre Stammessprachen.

Nach einer Stunde Unterricht gehen wir gemeinsam in die Suppenküche, in der bereits viele Kinder eingetroffen sind. Alle waschen sich zunächst die Hände, bevor sie den Raum der Essensausgabe betreten dürfen. Dann singen alle zusammen verschiedenste Lieder, klatschen, tanzen und beten. Danach werden die ersten Portionen an die Jüngsten verteilt. Anfangs war es schwierig für mich, den hungrigen Kindern nur eine kleine Portion Haferbrei zu geben, denn für viele ist dies die einzige Mahlzeit am Tag. Jedoch muss das Essen noch für zahlreiche weitere Kinder ausreichen. Leider kommt es dennoch immer wieder vor, dass die letzten Schulkinder, die ab 14 Uhr eintreffen, nichts mehr erhalten und deshalb ohne die erhoffte Mahlzeit ihren teilweise sehr langen Heimweg antreten müssen.

Soweit der erste Teil des Erfahrungsberichts unserer Volontärin Alina! Teil zwei folgt in Kürze ...

 

Translate »

4x im Jahr informiert – Holen Sie sich unseren Newsletter!

Datenschutz ist uns wichtig. Friends 4 Friends nutzt Ihre Angaben, um Sie hinsichtlich relevanter Inhalte, Produkte und Dienstleistungen zu kontaktieren. Sie können sich jederzeit von jeglicher Kommunikation seitens Friends 4 Friends abmelden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung, welcher Sie hiermit zustimmen.
Holler Box